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Zwei Tote bei Messerattacke auf norddeutschen Zug: Polizei


Bei einem Messerangriff in Deutschland sind am Mittwoch zwei Menschen getötet worden.

Bei einem Messerangriff auf einen Regionalzug in Norddeutschland seien am Mittwoch zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden, teilte die Polizei mit und gab bekannt, dass der mutmaßliche Angreifer festgenommen worden sei.

Die Messerstiche ereigneten sich in einem Zug, der zwischen den Städten Hamburg und Kiel verkehrte, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Der Tatverdächtige wurde am Bahnhof in Brokstedt in Gewahrsam genommen.

Es war zunächst nicht klar, wie viele Menschen verletzt worden waren oder wie ernst ihr Zustand war. Medienberichte nannten etwa fünf Verletzte.

Landesinnenministerin Sabine Sütterlin-Waack sagte, sie sei „schockiert“ über den Angriff und ihre „Gedanken seien bei den Familien und Angehörigen der Opfer“.

Sie fügte hinzu, dass Bundes- und Landespolizei „eng zusammenarbeiten“, um ein Motiv zu ermitteln.

Die deutsche Eisenbahngesellschaft sagte, einige Züge auf der Strecke zwischen Hamburg und Kiel seien gestrichen worden, um der Polizei die Durchführung ihrer Ermittlungen zu ermöglichen.

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Deutschland wurde in den letzten Jahren von mehreren tödlichen Messerattacken heimgesucht, einige von Extremisten, andere von Menschen mit schweren psychischen Problemen.

Ein syrischer Dschihadist wurde im Mai 2021 zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er bei einem homophoben Angriff in der östlichen Stadt Dresden einen Deutschen erstochen und seinen Partner schwer verletzt hatte.

Ein deutsches Gericht verurteilte im Dezember einen in Syrien geborenen Mann wegen eines islamistischen Messerangriffs auf einen Zug, bei dem er vier Fahrgäste verletzte, zu 14 Jahren Haft.

Im vergangenen Jahr hat ein deutsches Gericht einen Somalier in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, nachdem er 2021 in Würzburg drei Menschen erstochen hatte.


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