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Deutschland Nachrichten

Wichtige Schritte zur Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs


Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff soll der besonderen Hilfe- und Pflegebedürftigkeit von Menschen mit geistiger und kognitiver Beeinträchtigung, wie beispielsweise Demenzkranke, besser gerecht werden. Die Präferenzregelung wurde als Formulierungshilfe für eine Änderung des Entwurfs des Präventionsgesetzes durch die Regierungsfraktionen verabschiedet. Die neuen Bewertungsrichtlinien sollen nach Vorliegen des PSG II vom Bundesgesundheitsministerium genehmigt werden.

Erprobungsstudien zur Neudefinition der Pflegebedürftigkeit

Im Frühjahr 2014 wurden zwei Pilotstudien in Auftrag gegeben, die am 28. April 2015 an den Begleitausschuss übergeben wurden und nun vor der Veröffentlichung geprüft werden.

Die „Praxisstudie zur Einführung des neuen Feststellungsverfahrens (NBA) zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit nach SGB XI“ sollte mögliche Probleme bei der Feststellung frühzeitig erkennen, um ggf. notwendige Änderungen und Anpassungen bereits im Vorfeld vornehmen zu können der neue Begriff wird eingeführt. Diese Studie wurde vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes Essen unter Beteiligung der Hochschule für Gesundheit Bochum durchgeführt. Die Stichprobe im Projekt umfasste insgesamt 2.000 Pflegebedürftige in ganz Deutschland, die nach dem neuen und aktuell gültigen Verfahren begutachtet wurden. An dem Projekt waren alle medizinischen Dienste der Krankenkassen in Deutschland beteiligt.

Die parallel stattfindende „Evaluierung der NBA – Erfassung der Pflegekosten in stationären Einrichtungen“ sollte Anhaltspunkte für die künftige Leistungshöhe je Pflegegrad in Abhängigkeit vom Pflegeaufwand ermitteln. In der von der Universität Bremen unter Beteiligung der Hochschule Wolfsburg in Kooperation mit den Medizinischen Diensten der Krankenkassen bundesweit durchgeführten Studie wurden für fast 1.600 Menschen in rund 40 Pflegediensten die Leistungen erfasst, die sie heute erhalten Häuser.

Begleitet wurde die Arbeit an den beiden Pilotstudien von einem Begleitgremium, dem Vertreter des BMG, des BMAS, des BMFSFJ, dem Betreuer der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Vertretern des GKV-Spitzenverbandes und Akteuren aus der Wissenschaft Dem Deutschen Pflegerat und den Pflegekassen gehören die Bundesländer, Leistungserbringerorganisationen, Verbände der Betroffenen an.

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