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Wirtschaft und Börse

Werden die hohen Energiepreise weiter steigen? Laut einer Prognose der Weltbank nein.


Nach Schätzungen der Weltbank wird sich der starke Anstieg der Energiepreise in den kommenden Jahren etwas abschwächen. „Nach einem erwarteten Anstieg von 60 Prozent im Jahr 2022 werden die Energiepreise voraussichtlich um 10 Prozent im Jahr 2023 und um weitere 12 Prozent im Jahr 2024 fallen“, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht über die Rohstoffmärkte.

Zu den Schlüsselfaktoren gehörten ein langsameres globales Wachstum, eine schwächere Nachfrage nach Erdgas, da Haushalte und Industrie den Verbrauch reduzierten, und ein erhöhtes Kohleangebot. Dennoch würden die Preise laut Weltbank bis 2024 mehr als 50 Prozent über ihrem Fünfjahresdurchschnitt liegen.

Die Kohleproduktion wird voraussichtlich erheblich zunehmen, da mehrere große Exporteure die Produktion hochfahren. Damit werden Klimaschutzziele gefährdet. Die Weltbank sieht aufgrund anhaltend hoher Energiepreise eine mögliche langfristige Veränderung der Industriemodelle in den nordeuropäischen Ländern. Das könnte die Energiewende beschleunigen. Aber das ist längst nicht weltweit der Fall. „Um die Klimaschutzziele zu erreichen, ist eine globale Reduzierung der Kohlenstoffintensität erforderlich, nicht nur eine Verlagerung der Aktivitäten zwischen den Ländern.“



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