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Wenig Bewegung – Dax bleibt über 14.500 Punkten


Nach einer bislang erfolgreichen Woche ging dem Dax am Freitag die Puste aus. In eher lustlosem Handel pendelte der deutsche Leitindex bis zum Mittag um die Marke von 14.500 Punkten, die er am Vortag erstmals seit Juni wiedererlangt hatte. Zuletzt war mit 14.555,62 ein Plus von 0,11 Prozent zu verzeichnen. Treiber der jüngsten Erholung waren die positiven Signale der US-Notenbank, die nun eine etwas moderatere Zinserhöhung vorschlägt.

Der MDax für mittelgroße Werte reduzierte seinen Abschlag bis Freitagnachmittag auf 0,19 Prozent bei 25.898,99 Punkten. Der EuroStoxx 50, das Leitbarometer für die Eurozone, stieg um 0,25 Prozent.

Auf Unternehmensseite stand am Mittag die Deutsche Bank an der Spitze des Dax in Deutschland, der nach einer Hochstufung durch RBC auf den höchsten Stand seit Ende Mai kletterte – zuletzt lag das Plus bei 1,2 Prozent. Nach Bekanntgabe einer Übernahme legte Heidelberg Materials um ein halbes Prozent zu, mit 52,84 Euro notiert die Aktie immer noch knapp unter ihrem Monatshöchststand.

Die Uniper-Aktie verlor am Ende des SDax knapp 14 Prozent. Seit dem Hoch vom Dienstag sind die Aktien um fast 45 Prozent gefallen, nachdem sie sich in vier Handelstagen fast verdoppelt hatten. Nach der Ankündigung einer weiteren milliardenschweren Kapitalspritze des Bundes mehren sich kritische Stimmen von Analysten, die den Kurssprung für ungerechtfertigt halten. Laut einer Negativstudie der Berenberg Bank fiel die Fielmann-Aktie um mehr als 6 Prozent auf 35,26 Euro.