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Weltcup in der Slowakei: Saisonende für Ski-Ass Vlhova nach Sturz beim Heimrennen

Weltmeisterschaft in der Slowakei
Saisonende für Ski-Ass Vlhova nach einem Sturz bei einem Heimrennen

Nach ihrem Sturz wird Petra Vlhova von Rettungskräften auf einem Schlitten ins Tal gebracht. Foto

© Pier Marco Tacca/AP/dpa

Im slowakischen Jasna hofften Tausende Skifans auf ein Duell zwischen Vlhova und Shiffrin. Doch dann stürzt der Lokalmatador und wird schwer verletzt. Die Diagnose ist niederschmetternd.

Für Top-Skirennläuferin Petra Vlhova ist die Alpinsaison vorzeitig zu Ende. Die Slowakin stürzte bei ihrem Heim-Weltcup in Jasna und zog sich eine schwere Knieverletzung zu.

Wie ihr Trainer Mauro Pini mitteilte, wurden im Krankenhaus Bänderrisse im rechten Knie diagnostiziert, die ein Comeback in diesem Winter unmöglich machen würden. In den nächsten Tagen soll über eine Operation des Slalom-Olympiasiegers von 2022 und Riesenslalom-Weltmeister von 2019 entschieden werden.

Die Slowakin stürzte im ersten Durchgang des Riesenslaloms, schlug sich am Rücken und am Kopf und verdrehte sich das Knie. Sie musste auf der Strecke in den Karpaten behandelt und anschließend mit dem Rettungsschlitten ins Tal gebracht werden.

Sara Hector mit zwei fantastischen Läufen

Damit konnte für viele slowakische Fans das erhoffte Duell mit der Weltcup-Spitzenreiterin Mikaela Shiffrin nicht ausgetragen werden – erst am Dienstag gewann Shiffrin den Nachtslalom in Flachau knapp vor Vlhova. Anstelle der beiden Dauerrivalen stach eine andere hervor: Olympiasiegerin Sara Hector aus Schweden zeigte auf einer vereisten und schwierigen Piste zwei fantastische Läufe und setzte sich mit 1,52 Sekunden Vorsprung vor der US-Amerikanerin Shiffrin durch. Dritte wurde Alice Robinson aus Neuseeland (+2,71).

Von der deutschen Mannschaft schaffte es nur Lena Dürr in den zweiten Lauf. Der Germeringer Rennfahrer, der am Sonntag im Slalom um das Podium mitfahren kann, beendete den Riesenslalom auf dem 29. Platz mit 8,77 Sekunden Rückstand.

Generell war der Wettbewerb von extremen Zeitunterschieden geprägt. Die italienische Mitfavoritin Marta Bassino beispielsweise hatte im ersten Lauf ohne größere Fehler einen Rückstand von 8,21 Sekunden und verpasste den Einzug ins Finale deutlich. Kajsa Vickhoff Lie aus Norwegen schaffte es unterdessen auf den zehnten Platz, obwohl sie fünfeinhalb Sekunden hinter Hector lag.

dpa