Jannah Theme License is not validated, Go to the theme options page to validate the license, You need a single license for each domain name.

Wahlergebnisse in Neuseeland: Konservatives Bündnis, aber ohne Mehrheit


Wahlergebnisse in Neuseeland: Konservatives Bündnis, aber ohne Mehrheit

Stand: 3. November 2023 8:51 Uhr

Kurz nach der Parlamentswahl in Neuseeland sah es so aus, als würde das konservative Zweiparteienbündnis eine knappe Mehrheit erreichen. Nun sind die letzten Stimmen ausgezählt – und die erwartete Mehrheit ist weg.

Knapp drei Wochen nach der Parlamentswahl in Neuseeland offenbarte die Bekanntgabe der offiziellen Wahlergebnisse eine Überraschung: Das anvisierte konservative Bündnis verfügt über keine eigene Mehrheit. Der Multimillionär Christopher Luxon von der National Party und die Rechtsliberalen der ACT verfügen zusammen nur über 59 von 123 Sitzen.

Am Tag nach der neuseeländischen Parlamentswahl Mitte Oktober sah es noch so aus, als würde es eine hauchdünne Mehrheit für ein Bündnis der beiden Parteien geben. Dass das endgültige Wahlergebnis erst jetzt – und mit veränderter Mehrheit – bekannt ist, ist auf die Auszählung der von Wählern außerhalb ihres Wahlkreises abgegebenen Stimmen zurückzuführen. Das waren fast 21 Prozent der Gesamtstimmen.

Mögliches Dreierbündnis mit New Zealand First

Der designierte Premierminister Luxon lehnte Neuwahlen kategorisch ab, könnte sich nun aber zu einem Dreierbündnis zusammen mit der rechtsnationalistischen, populistischen New Zealand First Party gezwungen sehen. In den letzten Jahren ist diese Haltung zunehmend einwanderungsfeindlich geworden. Sie war bereits 2017 Teil einer Regierung: Damals bildete die frühere Premierministerin Jacinda Ardern von der Labour Party mit Hilfe der Grünen und New Zealand First eine Minderheitsregierung.

Der designierte Premierminister Luxon ist zuversichtlich, dass er produktive Gespräche mit New Zealand First und den rechten Liberalen führen kann. Ein Fazit ist noch unklar.

Wahlergebnisse in Neuseeland: Konservatives Bündnis, aber ohne Mehrheit

Gn De hed