Jannah Theme License is not validated, Go to the theme options page to validate the license, You need a single license for each domain name.

VW-Prüfer sehen keine Hinweise auf Zwangsarbeit im Werk Xinjiang


VW-Prüfer sehen keine Hinweise auf Zwangsarbeit im Werk Xinjiang

Stand: 5. Dezember 2023 19:03 Uhr

Gibt es Zwangsarbeit im VW-Werk in Xinjiang, China? Nach entsprechenden Vorwürfen legte der Konzern ein selbst in Auftrag gegebenes Gutachten vor. Demnach gebe es keine Hinweise auf Menschenrechtsverletzungen in der Fabrik.

Das VW-Werk in der chinesischen Provinz Xinjiang ist immer wieder in den Schlagzeilen. Doch vom Automobilkonzern beauftragte Inspektoren sagen, sie hätten in der umstrittenen Fabrik in Urumqi keine Hinweise auf Zwangsarbeit gefunden.

„Wir konnten keine Belege oder Belege für Zwangsarbeit bei Mitarbeitern finden“, erklärte Markus Löning, dessen Unternehmen Volkswagen mit der Prüfung nach internationalen Standards beauftragt hatte. Löning betonte, dass die Prüfung auf die 197 Mitarbeiter des Werks beschränkt sei, von denen fast 50 Uiguren seien. „Die Situation in China und Xinjiang und die Herausforderungen bei der Datenerhebung für Audits sind bekannt“, fügte er hinzu.

Gemeinschaftsanstrengung von VW und SAIC

Der deutsche Autokonzern betreibt das Werk in der Uiguren-Region gemeinsam mit dem chinesischen Partnerunternehmen SAIC, das dem Audit zustimmen musste. Die Partner sind jeweils zur Hälfte an dem Joint Venture beteiligt, das nun ausschließlich anderswo gebaute Fahrzeuge in den technischen Betrieb überführt.

Aus der Region gibt es seit Längerem Vorwürfe, der Staat schikaniere die uigurische Minderheit mit Zwangsarbeit und in Umerziehungslagern. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte sprach im vergangenen Jahr von schweren Verstößen in der Region.

Nicht nur Menschenrechtsorganisationen, sondern auch Investoren kritisieren, dass das Wolfsburger Unternehmen dort einen Standort betreibt. Vertreter der uigurischen Minderheit forderten auf der VW-Hauptversammlung im Mai ein Ende der Zwangsarbeit von Uiguren bei VW.

VW: Fast keine Überstunden “überdurchschnittlich” zahlen

Für die Ermittlungen seien Befragungen vor Ort geführt und Dokumente gemeinsam mit Anwälten aus China geprüft worden, hieß es. „Die Mitarbeiter sind gut qualifiziert, haben eine lange Betriebszugehörigkeit von bis zu zehn Jahren, eine geringe Arbeitsbelastung und werden überdurchschnittlich gut bezahlt“, erklärte der Autobauer. Es gibt fast keine Überstunden. Das Werk ist ein Distributionszentrum ohne Produktion und Zulieferer aus der Region.

VW-Manager hatten in der Vergangenheit mehrfach versichert, dass es am Standort Urumqi keine Menschenrechtsverletzungen gebe. „Wir werden Hinweise auf Menschenrechtsverletzungen auch in Zukunft sehr ernst nehmen“, erklärte VW-Rechtsvorstand Manfred Döss.

VW-Prüfer sehen keine Hinweise auf Zwangsarbeit im Werk Xinjiang

gb02 De