Deutschland Nachrichten

Vortrag auf dem Berliner Demographie Forum 2015


Auch wenn der Bevölkerungswandel weitreichende Veränderungen mit sich bringen wird und einige davon bereits heute spürbar sind, wird er Bestand haben Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe nichts davon, diese Entwicklung nur negativ zu sehen. Vielmehr sieht er Deutschland aufgrund der vorhandenen Ressourcen in der Lage, sich den Herausforderungen zu stellen.

Ministerin Gröhe betonte besonders die Bedeutung des Ehrenamtes und einer funktionierenden Gemeinschaft über Generationen hinweg: „Nur gemeinsam – und gemeinsam – werden wir die Herausforderungen des demografischen Wandels meistern können.“

Beispiele eingeleiteter Maßnahmen

Die Bundesregierung hat die Folgen und Herausforderungen des demografischen Wandels bereits in vielen Gesetzgebungsvorhaben für das Gesundheitswesen berücksichtigt und wird dies auch weiterhin tun.

  • Dass GKV Pflegestärkungsgesetz reagiert auf die Herausforderung, dass trotz der Attraktivität urbaner Räume die medizinische und pflegerische Versorgung zukünftig auch im ländlichen Raum gewährleistet werden kann.
  • Die Bundesregierung hat die Pflege zu einer zentralen politischen Priorität gemacht. Ziel ist es, die Versorgung mit zwei gleichzeitig zu stärken Pflegestärkungsgesetze in dieser Wahlperiode. Seit dem 1. Januar 2015 ist das erste Pflegestärkungsgesetz in Kraft. Es bringt bereits Leistungsverbesserungen in einer Größenordnung von 2,4 Milliarden Euro jährlich für alle 2,6 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland. Das sind Verbesserungen, die direkt bei den Betroffenen ankommen.
  • Mit dem E-Health-Gesetzder Entwurf, der vor wenigen Wochen vom Bundesgesundheitsministerium vorgestellt wurde, schafft die Grundlage dafür, dass künftig mehr Menschen bundesweit die Vorteile von Telematik und Telemedizin nutzen können.
  • durch das Geplante Präventionsgesetz Zukünftig werden strukturelle Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Prävention und Gesundheitsförderung in jedem Alter und in allen Lebensbereichen als gemeinsame Aufgabe der Sozialversicherungsträger und der Akteure in den Ländern und Kommunen – zum Beispiel in Tag- Pflegezentren, Schulen, Unternehmen und stationäre Pflegeeinrichtungen.
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