Deutschland Nachrichten

Vor Scholz‘ China-Reise – Deutsche Wirtschaftsverbände positionieren sich


Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des DIHK (IMAGO / Jens Schicke)

Die Industrie- und Handelskammer beklagte den zunehmenden Protektionismus in der Volksrepublik. Geschäftsführer Wansleben sagte, China sei eher eine Abschottung, wolle sich aber weltweit stärker engagieren – auch in Deutschland. Er forderte Scholz auf, sich für gleichberechtigte Regeln einzusetzen. Ähnlich äußerte sich der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Russwurm. Der Bundesverband des Großhandels kündigte an, wenn die Bundesregierung die Abhängigkeit von China verringern wolle, müsse sie den Freihandel mit anderen Ländern ausbauen und neue Handelsstrategien entwickeln – etwa mit Afrika. China war im vergangenen Jahr mit 246 Milliarden Euro Deutschlands wichtigster Handelspartner.

Scholz wird Ende nächster Woche mit einer Wirtschaftsdelegation nach Peking reisen.

Diese Botschaft wurde am 29.10.2022 im Deutschlandfunk ausgestrahlt.

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