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Deutschland Nachrichten

Viele Tote durch Überschwemmungen auf den Philippinen | Aktuelles Asien | DW


Ein tropischer Sturm hat im Süden der Philippinen schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Nach neuesten Angaben starben mindestens 67 Menschen. Der Innenminister der autonomen Region Bangsamoro, Naguib Sinarimbo, sagte, Rettungskräfte hätten allein in und um die Gemeinde Datu Odin Sinsuat in der Provinz Maguindanao 50 Leichen gefunden. Elf weitere Menschen werden noch vermisst.

In den betroffenen Gebieten mussten Anwohner aus ihren Häusern evakuiert werden

Besonders betroffen waren die ländlichen Gebiete um Cotabato City, eine Stadt mit 300.000 Einwohnern. Rettungskräfte setzten Gummiboote ein, um Menschen von den Dächern ihrer Häuser zu befreien. Der anhaltende Starkregen hatte in der Nacht zum Freitag Sturzbäche geschaffen, die entwurzelte Bäume, Felsen und Schlamm mit sich rissen.

Philippinen |  Tropensturm Nalgae

Felsen und Schlamm wurden von Sturzbächen weggetragen und zerstörten Häuser und Straßen

Der Tropensturm namens „Nalgae“ zieht nach Angaben des Wetterdienstes weiter nach Westen. In den westlichen Regionen des Inselstaates wird daher am Wochenende mit starken Regenfällen gerechnet. Fast 5.000 Menschen, die in von Überschwemmungen und Erdrutschen bedrohten Gebieten lebten, wurden nach Angaben der örtlichen Katastrophenschutzbehörde vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Der Tropensturm war dieses Jahr Nummer 16 für die Philippinen. Im Durchschnitt wird der Archipel jährlich von etwa 20 Tropenstürmen und Taifunen heimgesucht.

los/sti (dpa, afp, rtr, ap)



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