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„Vertrauen und Solidarität“: Erdogan ist stolz auf Putin-Beziehung

„Vertrauen und Solidarität“
Erdogan ist stolz auf Putins Beziehung

Spätestens mit dem Angriff auf die Ukraine im Februar hat Wladimir Putin endgültig das Vertrauen des Westens verspielt. Zwischen den Fronten spielt der türkische Präsident Erdogan gerne die Rolle des Vermittlers – unter Wahrung türkischer Interessen. Diese dürften auch beim erneuerten Getreideabkommen eine Rolle gespielt haben.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ein vertrauensvolles Verhältnis beschworen. Dank des „Vertrauens und der Solidarität“ zwischen ihnen sei es ihm gelungen, seinen russischen Amtskollegen davon zu überzeugen, den Getreidehandel mit der Ukraine wieder aufzunehmen. „Wir hätten diesen Schritt nicht gehen können, wenn es zwischen uns kein Vertrauen gegeben hätte“, sagte der türkische Staatschef. Zudem nähre die „Solidarität“ zwischen den beiden Ländern, etwa in den Bereichen Atomenergie und Verteidigung, „den Respekt zwischen uns“, argumentierte er.

Die Getreideexporte der Ukraine durch den humanitären Schwarzmeerkorridor wurden Anfang November nach Gesprächen zwischen Erdogan und Putin wieder aufgenommen, nachdem Russland das Abkommen für einige Tage ausgesetzt hatte.

Getreide, Benzin und Drohnen

Das Nato-Mitglied Türkei hat seine Unterstützung für die Ukraine bekräftigt, sich aber trotz des verstärkten Drucks der EU und der USA bisher nicht an den Sanktionen gegen Russland wegen des Angriffs auf die Ukraine beteiligt. Erdogan argumentierte mit der neutralen Vermittlerrolle seines Landes. Aber auch wirtschaftlich profitiert Ankara: Die türkischen Exporte nach Russland haben sich in den vergangenen Monaten fast verdoppelt.

Die Türkei liefert Kampfdrohnen an die Ukraine. Aber es hat auch ein russisches S-400-Raketenabwehrsystem und ein im Bau befindliches Kernkraftwerk im Süden des Landes erworben. Erdogan wies seine Regierung im Oktober außerdem an, mit den Arbeiten an einem von Putin vorgeschlagenen „Gasknotenpunkt“ zu beginnen, um Erdgas in andere Länder zu transportieren.

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