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Versehentlich getötete Kamerafrau: Baldwin rechnet mit Überlebenden ab


Stand: 05.10.2022 17:56

Vor einem Jahr erschoss der Hollywood-Schauspieler Baldwin versehentlich die Kamerafrau Hutchins während der Dreharbeiten. Jetzt hat er sich mit der Familie geeinigt: Ihr Witwer wird Produzent des Films, der 2023 fertiggestellt werden soll.

Hollywood-Star Alec Baldwin hat sich nach dem tödlichen Schuss auf die Kamerafrau Halyna Hutchins bei einem Western-Dreh mit der Familie des Verstorbenen außergerichtlich geeinigt. Das gab Baldwin auf Instagram bekannt. „Wir sind allen dankbar, die geholfen haben, diese tragische und schmerzhafte Situation zu lösen.“ Baldwin erklärte, dass alle immer daran interessiert seien, was das Beste für Hutchins Sohn sei.

Die Dreharbeiten werden fortgesetzt

Hutchins Witwer Matthew, der Baldwin und andere Produzenten des Westerns „Rust“ im Februar verklagt hatte, sagte, die Dreharbeiten sollten nun im Januar 2023 abgeschlossen sein. Er selbst werde der Produzent des Westerns sein, und die Klage werde zurückgezogen. Laut US-Medienberichten erhält Hutchins einen Teil der Filmeinnahmen. Die Vereinbarung muss noch von einem Gericht genehmigt werden.

Im Oktober 2021 erschoss Baldwin versehentlich den 42-jährigen Kameramann Hutchins mit einer Requisitenpistole, während er den Low-Budget-Western Rust im Bundesstaat New Mexico drehte. Der Revolver war offenbar mit mindestens einer echten Kugel geladen. Wie es dazu kommen konnte, ist noch unklar.

Wegen der tödlichen Schüsse wurden mehrere Zivilklagen eingereicht. Die Behörden haben noch keine Anklage gegen die Beteiligten erhoben. Die Staatsanwaltschaft schloss jedoch nicht aus, dass dies noch passieren könnte.