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Überzeugend war es nicht, aber Leverkusen spielt nach der Winterpause international.


Robert Andrich ordnete die positiven Erfahrungen im letzten Champions-League-Gruppenspiel sachlich ein und blickte bereits auf das kommende Wochenende.

„Ich denke, dass jedem von uns bewusst ist, dass wir am Sonntag etwas ganz anderes vor uns haben“, sagte der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen nach dem 0:0 gegen den FC Brügge, durch das sich die Rheinländer zumindest den internationalen Trostpreis sicherten. Nachdem die Königsklasse bereits feststand, reichte der Punkt, um im Februar in der Zwischenrunde der Europa League weiterzuspielen. Am Wochenende geht es gegen Bundesliga-Spitzenreiter Union Berlin – den Ex-Klub von Andrich.

«Jetzt haben wir das Ziel erreicht. Jetzt haben wir noch drei Spiele vor der WM-Pause und wollen so viele Punkte wie möglich holen», sagte der 28-Jährige. Bayer 04 braucht sie dringend, um den Abstieg an Weihnachten zu vermeiden. Leverkusen steht derzeit auf Abstiegsrang 16.

Bisher eine verkorkste Saison

Fußballerisch ließ das Heimspiel gegen Brügge wenig auf eine schnelle Wende in der bislang verkorksten Saison hoffen. Trainer Xabi Alonso stellte drei Tage nach dem 0:2 gegen RB Leipzig zu Recht fest: „Aus defensiver Sicht war es eine Verbesserung.“ Offensiv, wo Bayers Stärken in der Vergangenheit lagen, funktionierte gegen die Belgier ebenfalls wenig.

Irgendwie hat Bayer die Kreativität, Schnelligkeit und Torgefährlichkeit von früher verloren – obwohl die verantwortlichen Spieler wie Moussa Diaby, Patrik Schick oder Kerem Demirbay immer noch da sind. „Genau in die Räume spielen: Das fehlt uns oft, um gefährlich zu werden“, nannte Andrich als Erklärung für die fehlende Offensivpower.

Carro: Weiterkommen ist eine positive Erfahrung

Spieler und Funktionäre hoffen nun auf einen positiven Effekt des Länderspielwinters, der auch dank der Hilfe des FC Porto möglich wurde, der Atlético Madrid mit 2:1 besiegte. „Auch wenn wir das Spiel nicht gewonnen haben, ist das Weiterkommen eine positive Erfahrung“, sagte Geschäftsführer Fernando Carro. „Ich denke, das ist extrem wichtig für die Moral.“

Laut Andrich weiß die Mannschaft um den Ernst der Lage und die Einstellung stimmt. «Es geht immer darum, alles zu geben, was man tut, was man tut. Das hat man in den letzten Spielen mit der Mannschaft gesehen», sagte er. «Und dann erarbeiten wir uns wieder Glück.»



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