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„Toller Typ, toller Fußballer“: Bellinghams WM-Show wird für den BVB zum Problem

„Toller Typ, toller Fußballer“
Bellinghams WM-Auftritt wird für den BVB zum Problem

In seinem ersten Spiel bei einer Fußball-Weltmeisterschaft traf Jude Bellingham direkt. Er ist Englands treibende Kraft, er ist ein Torschütze, er ist ein Shootingstar. Das Lob kann der 19-Jährige nicht ignorieren. Das dürfte Borussia Dortmund mit einem weinenden Auge beobachten.

Jude Bellingham hat nach seiner WM-Gala nicht viel geschlafen. „Ich war die ganze Zeit wach und habe Nachrichten beantwortet. Es ist so viel passiert“, sagt der 19-Jährige über seinen Traumstart bei der englischen Fußballnationalmannschaft. Seitdem schwebt der BVB-Star auf einer Wolke. „Ich kann nicht aufhören zu lächeln“, sagte Bellingham.

Sein erstes Länderspieltor beim 6:2-Sieg gegen den Iran hat den Teenager ins Rampenlicht gerückt, sein Marktwert wird teilweise auf über 200 Millionen Euro geschätzt. Doch all das interessiert Bellingham vor dem zweiten WM-Spiel am Freitag (20 Uhr/ARD, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) gegen die USA nicht. „Ich versuche, mit den Füßen auf dem Boden zu bleiben“, sagte er in der FA-Show „Die Höhle der Löwen“.

Aber das ist nicht so einfach. Weil Bellingham auch als Denker und Anführer glänzte, stehen Interessenten Schlange. Liverpool, Manchester City, Manchester United, Real Madrid – sie alle sind im Gespräch. Entsprechend hoch sind die gemeldeten Summen. „Bellingham wurde vor der WM für 100 Millionen gehandelt. Gut möglich, dass Dortmund bald das Doppelte verlangt“, schrieb Bryan Robson in seiner „Daily Mail“-Kolumne. Der Ex-Nationalspieler sprach von Pfund, wohlgemerkt nach der Aufstockung auf bis zu 230 Millionen Euro.

„Nur drei Jahre nach meinem Profidebüt“

Bei aller Hektik bleibt Bellingham entspannt, locker und gelassen, fast normal. „Von so etwas habe ich immer geträumt, aber ich hätte nie gedacht, dass es so früh passiert, nur drei Jahre nach meinem Profidebüt“, sagte er bei seinem halbstündigen Auftritt in der Höhle der Löwen: „Das macht mich sehr dankbar .“

Lobeshymnen kamen sogar vom kommenden Gegner. „Jude kann links vorne und rechts hinten spielen – und beides ziemlich gut“, sagte Giovanni Reyna. Natürlich ist der US-Nationalspieler als Kumpel von Dortmund und Bellingham ein wenig selbstbewusst. „Wir haben eine enge Beziehung, auf und neben dem Platz, im Bus sitzen wir immer nebeneinander. Er ist ein toller Typ und ein toller Fußballer“, sagt Reyna.

Ob es zu einem direkten Duell der beiden Freunde im Al-Bayt-Stadion kommt, bleibt abzuwarten. Reyna kam beim 1:1-Unentschieden der US-Mannschaft gegen Wales nicht zum Einsatz. Bellingham, der derzeit als einziger englischer Nationalspieler nicht in der Premier League spielt, ist sich seines Platzes in der Startelf sicher. „Das USA-Spiel wird ein guter Test, viele werden in Europa spielen. Es wird nicht einfach“, sagte Bellingham und fügte hinzu: „Bei einer WM gibt es keinen Pokal für den Sieg im ersten Spiel. Wir müssen in sieben abliefern.“ Spiele.“ Klingt, als hätte er noch viel vor.

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