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Toilettenschild löst Debatte aus: „Sollte Rettungsschwimmer einstellen“


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Von: Kai Hartwig

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Dieses Verbotsschild befand sich an einem eher ungewöhnlichen Ort. © Bildschirmfoto / Twitter.com

Der Anblick von Schildern ist hierzulande kaum jemandem fremd. Doch manchmal erscheint es fraglich, ob diese Kennzeichnung an einer bestimmten Stelle notwendig ist.

München – Deutschland ist für viele Menschen ein Land voller Regeln und Vorschriften. Dabei müssen sich Bundesbürger oft durch eine regelrechte Flut von Behördenanträgen kämpfen, um Dinge aus dem Alltag zu bewältigen. Aber auch in Ihrer Freizeit erleben Sie Situationen, in denen Sie – meist durch Schilder – auf die geltenden Regeln hingewiesen werden, an die Sie sich halten müssen.

Sie sind nicht nur ein elementarer Bestandteil für Autos und ihre Fahrer auf der Straße. Sie hängen auch an anderen Verkehrsmitteln herum. Kürzlich entwickelte sich eine Diskussion über ein Zugschild, das an ein Weinglas erinnert. Andererseits wies das Schild in einer Rewe-Filiale Supermarktkunden auf einen häufigen Fehler hin.

Nicht im Schwimmbad: Kurioses Schild verbietet Kopfsprünge – auf einer Toilette

Manchmal ist jedoch auf den ersten Blick nicht ganz klar, warum an bestimmten Stellen überhaupt eine Beschilderung notwendig ist. Auf Twitter veröffentlichte nun ein User einen Schnappschuss, der für viel Gesprächsstoff sorgte. Er schrieb den Satz: „Jedes Zeichen hat eine Geschichte.“

Das dem Tweet beigefügte Bild zeigte ein an einer Wand hängendes Verbotsschild. Auf dem Schild tauchte die durchgestrichene Figur kopfüber ab. Hätte besagtes Schild an einer Wand am Rand eines Schwimmbeckens gestanden, wäre es kaum der Rede wert. Aber in diesem Fall war es an einem anderen, etwas ruhigeren Ort: hinter einer Toilette.

„Springen ist hier nicht erlaubt“, witzelte ein Twitter-Nutzer in der Kommentarspalte unter dem Beitrag. Ein Satz, den jeder Freibadbesucher aus dem Munde des örtlichen Bademeisters gehört haben dürfte. „Sie sollten einen Rettungsschwimmer einstellen“, antwortete der Autor des Tweets amüsiert. Doch wer kommt auf die Idee, in einem Toilettenraum einen Kopfsprung zu wagen?

Kopfsprungverbot auf der Toilette: Manche werden an die legendäre Filmszene aus „Trainspotting“ erinnert

Für einen anderen Nutzer erinnerte die Situation an einen legendären Kinoklassiker. In dem Film Trainspotting von 1996 muss der Drogenabhängige Mark Renton, gespielt von Ewan McGregor, „die schlimmste Toilette Schottlands“ besuchen. Darin verliert er zwei Päckchen, im Drogenrausch stellt er sich vor, in die schmutzige Toilette zu springen und wieder herauszukommen. Der betreffende Nutzer hat ein entsprechendes GIF dieser ikonischen Filmszene in die Kommentarspalte gepostet und vom Autor des Tweets eine Freigabe erhalten. Im Zusammenhang mit seinem Beitrag musste er auch an „Trainspotting“ denken.

Sowohl der Zeitpunkt der Aufnahme des Toilettenbildes mit dem Sprungverbot als auch dessen Urheberschaft blieben unklar. Es ist auch schwierig, die Echtheit der Aufnahme zu überprüfen. Übrigens gab es vor einiger Zeit Verwirrung um einen McDonald’s-Bestellbildschirm: Auch hier stand „Trainspotting“-Star Ewan McGregor im Fokus, allerdings wegen einer anderen Rolle.