Tennis in Rom: Kerber und Struff in der nächsten Runde

Stand: 9. Mai 2024 21:37 Uhr

Konzentriert und zielstrebig: Angelique Kerber bestätigte beim WTA-Turnier in Rom ihren guten ersten Eindruck. Auch Jan-Lennard Struff, Dominik Koepfer und Laura Siegemund waren erfolgreich.

Die 36-jährige dreimalige Grand-Slam-Siegerin Kerber zog mit einem 6:3, 6:0-Sieg gegen die an Position 17 gesetzte Russin Weronika Kudermetowa in die dritte Runde ein.

Kerber hatte in ihrem Erstrundenmatch gegen Lauren Davis aus den USA nur ein Spiel verloren und strahlte im ersten Satz gegen Kudermetowa erneut mehr Selbstvertrauen aus als ihre verwechselte Gegnerin.

Die frühe Pause entscheidet

Kerber, die sich auch für die French Open (ab 26. Mai) in der italienischen Hauptstadt positionieren will, beendete die Partie dann nach einer frühen Pause im zweiten Durchgang bereits nach 69 Minuten. Die nächste Gegnerin der ehemaligen Weltranglistenersten heißt Alexandra Sasnowitsch bzw. Jekaterina Alexandrowa.

Neben Kerber ist weiterhin Laura Siegemund im Turnier, die ihr am Vortag abgesagtes Erstrundenmatch mit 2:6, 6:4, 6:4 gegen Maria Lourdes Carle aus Argentinien gewann. Sie trifft nun auf Dajana Jastremska aus der Ukraine. Tatjana Maria schied jedoch aus. Die Bad Saulgauerin unterlag Darja Kassatkina in zwei Sätzen (5:7, 1:6).

Bei den Männern geht es für Koepfer weiter

Unterdessen hat Dominik Koepfer sein Auftaktmatch beim ATP Masters in Rom erfolgreich bestritten. Der 30-Jährige aus Furtwangen besiegte am Ende Lokalmatador Andrea Vavassori mit 6:4, 6:3 und lieferte sich ein Duell mit der US-Amerikanerin Frances Tiafoe.

Koepfer, der seinen ersten Tour-Erfolg auf Sand seit Hamburg 2021 feierte, folgte Yannick Hanfmann (Karlsruhe) in die zweite Runde.

Struff geht auch souverän in Runde zwei

Am Donnerstagabend zog auch Jan-Lennard Struff in die zweite Runde ein. Der 34-Jährige gewann gegen Pedro Cachin aus Argentinien mit 6:4, 6:4 und trifft nun auf den an Nummer sechs gesetzten Griechen Stefanos Tsitsipas, der für die erste Runde ein Freilos erhielt.

Olympiasieger Alexander Zverev (Hamburg) hatte zunächst ein Freilos und trifft in seinem ersten Duell in der „ewigen Stadt“ auf den Australier Aleksandar Vukic.

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