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Tabellenführer weiterhin ungeschlagen: Dominanter Bayer knackt spät das BVB-Bollwerk

Der Tabellenführer ist weiterhin ungeschlagen
Der dominante Bayer knackt spät das BVB-Bollwerk

Die Serie hält: Bayer Leverkusen bleibt in dieser Bundesliga-Saison ungeschlagen. Daran kann auch Borussia Dortmund mit der frühen Führung nichts ändern. Am Ende zeigte die Dominanz der Mannschaft von Trainer Xabi Alonso dennoch Wirkung.

Einen Sieg gegen den ungeschlagenen Bundesliga-Spitzenreiter Bayer Leverkusen hat Borussia Dortmund auf den letzten Metern noch aus der Hand gegeben. Dank ihrer gnadenlosen Effizienz sicherte sich die Mannschaft von Trainer Edin Terzic ein glückliches 1:1 (1:0) bei der überlegenen Werkself, die im 20. Pflichtspiel ungeschlagen blieb und nach acht Ligasiegen erst den zweiten Punktverlust in dieser Saison hinnehmen musste.

Julian Ryerson (5.) brachte die Gäste vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena in Führung, Victor Boniface (79.) erzielte nach Vorlage des eingewechselten Patrik Schick den verdienten Ausgleich. Bayer bleibt mit 35 Punkten nach 13 Spielen an der Spitze, doch Bayern München könnte nach dem Spielabbruch am Samstag im Nachholspiel mit einem Dreier an Union Berlin vorbeiziehen. Der BVB rutschte aus der Champions-League-Rangliste ab und liegt auf dem fünften Platz (25 Punkte).

Ryerson punktet früh

Bayer-Trainer Xabi Alonso vertraute einmal mehr auf seine eingespielte und ausgeruhte Ligamannschaft. Zurückgekehrt ist Florian Wirtz, der beim 2:0-Sieg in der Europa League beim BK Häcken wegen muskulärer Probleme fehlte. Terzic hatte aufgrund einer „Erkältungswelle“ deutlich größere Personalsorgen. Niklas Süle, Ramy Bensebaini und Salih Özcan fehlten, aber immerhin wurden Julian Brandt und Marcel Sabitzer rechtzeitig gesund.

„Das ist derzeit die schwierigste Aufgabe im deutschen Fußball“, sagte Terzic vor der Partie auf DAZN – zeigte sich aber nach dem Erreichen des Achtelfinals in der Champions League unter der Woche gegen den AC Mailand (3:1) selbstbewusst: „Für Ein Spitzenspiel gehört immer zwei Mannschaften. Wir sind einer von ihnen. Wir wollen mutig spielen und den nächsten Schritt gehen.“

Und bei diesem „extrem wichtigen Spiel“ am ersten Adventssonntag sei dies auch prompt gelungen. Marco Reus streckte die Hacke auf Niclas Füllkrug aus, der den Ball abschirmte und ihn genau im richtigen Moment durch die Bahn zu Ryerson spielte, der Lukas Hradecky keine Chance ließ.

Leverkusen jagt dem Rückstand hinterher

Eine sehr ungewöhnliche Situation für Leverkusen. Alonsos Team hatte bei der bisher einzigen Punktniederlage in München nur einen Rückstand hinnehmen müssen (2:2). Doch die Werkself zeigte sich unbeeindruckt, war deutlich überlegen und kombinierte vor allem auf dem rechten Flügel spielerisch mit Jeremie Frimpong und Jonas Hofmann bis in den Strafraum. Exequiel Palacios (7.), Xhaka zweimal (14./21.) und Hofmann (20.) zielten nicht genau genug, Jonathan Tah traf den Ball nicht (26.), der Freistoß von Alejandro Grimaldo war eine sichere Beute BVB-Keeper Gregor Kobel (31.).

Kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte Wirtz ein sehenswertes Tor, das Gegentor wurde jedoch aufgrund einer Abseitsstellung von Victor Boniface erneut kassiert (45.+1). Kurz darauf vergab Xhaka seine größte Chance und die Halbzeitführung des BVB war äußerst glücklich. Die Gäste verteidigten aufopferungsvoll und warteten auf einen Konter. Odilon Kossounou parierte im letzten Moment gegen den heranstürmenden Jamie Bynoe-Gittens (51.), ansonsten spielte nur Bayer – und wurde spät belohnt.