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Deutschland Nachrichten

Sturm „Nalgae“ trifft auf Inselstaat: Tote bei Überschwemmungen auf den Philippinen


Stand: 28.10.2022 10:27 Uhr

Starkregen, Wassermassen und Erdrutsche: Mehrere Menschen starben auf den Philippinen infolge eines Tropensturms. Es wird mit weiterem Regen gerechnet. Tausende Menschen wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Auf den Philippinen sind zahlreiche Menschen bei Überschwemmungen und Erdrutschen ums Leben gekommen. Mindestens 31 Menschen seien in der Provinz Maguindanao gestorben, sagte der Innenminister der betroffenen autonomen muslimischen Region, Naguib Sinarimbo. „Die Regenmenge, die über Nacht fiel, war ungewöhnlich, floss Berghänge hinunter und ließ Flüsse über die Ufer treten“, sagte er der Nachrichtenagentur AP telefonisch. Andere Medien sprechen unter Berufung auf offizielle Angaben von weniger Todesopfern.

Allein in der Stadt Datu Blah Sinsuat auf der Südinsel Mindanao habe es zehn Opfer gegeben, sagte ein Sprecher der zuständigen Regionalregierung der Nachrichtenagentur AFP. Sieben weitere Personen werden vermisst. Nach Angaben eines Sprechers der örtlichen Katastrophenschutzbehörde wurden einige in ihren eigenen Häusern von Erdmassen begraben.

Rettungskräfte holen Menschen in Schlauchbooten aus ihren Häusern.

Bild: AP

Etwa 90 Prozent der Fläche von Cotabato City wurden überflutet

Die ländlichen Gebiete rund um die 300.000-Einwohner-Stadt Cotabato waren besonders stark von dem Sturm betroffen. Dort hat es in der Nacht zum Freitag stark geregnet, die Wassermassen rissen entwurzelte Bäume, Felsen und Schlamm mit sich. Rettungskräfte in Schlauchbooten holten einige der betroffenen Bewohner von den Dächern ihrer Häuser. Inzwischen zog sich das Wasser aus einem Teil der betroffenen Gebiete zurück, wodurch rund 90 Prozent des Gebiets von Cotabato City überflutet wurden. Für Freitag rechnete die Landesregierung zudem mit möglichen weiteren Starkregen.

Mindestens 31 Tote auf den Philippinen durch schwere Überschwemmungen und Erdrutsche nach Tropensturm

Tagesschau 15:00 Uhr, 28.10.2022

Nach Angaben der Wetterbehörde der philippinischen Zentralregierung bewegt sich der Tropensturm „Nalgae“ auf die nördlichen Philippinen zu, wo der Sturm voraussichtlich am Samstag oder Sonntag landen wird. In besonders hochwasser- und erdrutschgefährdeten Gebieten wurden nach Angaben der örtlichen Katastrophenschutzbehörde fast 5.000 Menschen vorsorglich evakuiert.

Rund 20 Taifune treffen jedes Jahr auf die Philippinen

Die von den Überschwemmungen besonders betroffene Region um Cotabato City steht nach jahrzehntelangen bewaffneten Aufständen von Separatisten unter muslimischer Selbstverwaltung. Im Durchschnitt treffen jedes Jahr etwa 20 Taifune und Stürme auf die Philippinen, die regelmäßig Leben und Vieh töten und Ernten, Häuser, Straßen und Brücken zerstören. Im jetzt betroffenen Süden der Philippinen sind solche Stürme jedoch selten.

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