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Spitzenreiter Holstein Kiel unterliegt Eintracht Braunschweig | NDR.de – Sport

Stand: 19. Januar 2024 22:06 Uhr

Spitzenreiter Holstein Kiel hat am Freitagabend den Rückrundenauftakt der 2. Fußball-Bundesliga vermasselt. Die schleswig-holsteinische Mannschaft unterlag dem Tabellenvorletzten Eintracht Braunschweig nach 1:0-Führung zu Hause mit 1:2.

von Christian Görtzen

Steven Skrzybski brachte Kiel nach elf Minuten mit einem Schuss aus 58 Metern in Führung. Doch die Niedersachsen drehten die Partie durch Fabio Kaufmann (43.) und Rayan Philippe (56.) zu ihren Gunsten. Holstein bleibt am 18. Spieltag bei 35 Punkten und könnte seine Spitzenposition am Samstag an den FC St. Pauli (33) verlieren, der den 1. FC Kaiserslautern empfängt. Kiel hatte seine letzten fünf Spiele vor der Winterpause alle gewonnen.

„So wollen wir nicht wirken – das müssen wir offen ansprechen.“
Holstein-Profi Steven Skrzybski

„Wir haben extrem langsam gespielt, wir haben schlampig gespielt und wir hatten technische Fehler, die wir sonst nicht gemacht hätten“, sagte Kiels Skrzybski im NDR-Interview. Er konnte sich zwar über sein sehr schönes Tor freuen, die drei Punkte hätte ich aber lieber mitgenommen.

Fabio Kaufmann, Torschütze von Eintracht Braunschweig im Spiel bei Holstein Kiel © Imago / Eibner

AUDIO: Eintracht-Torschütze Kaufmann: „Die Art macht mich auch stolz“ (2 Min.)

Dank des Sieges hat Braunschweig mit 17 Punkten zumindest vorübergehend zum Tabellendritten Hansa Rostock aufgeschlossen. „Es fühlt sich nicht nur gut an, dass wir gewonnen haben. Ich bin auch stolz auf die Art und Weise, wie wir gewonnen haben“, sagte Eintracht-Torschütze Kaufmann dem NDR.

Skrzybski nimmt aus 58 Metern Maß und punktet

Überraschenderweise gab es keine Schweigeminute für die Verstorbenen Den Anfang machten Franz Beckenbauer und Hertha-Präsident Kay Bernstein. In den ersten zwölf Minuten fehlte allerdings die Unterstützung zweier Holstein-Fanclubs, die gegen die Investorenpläne der Deutschen Fußball Liga (DFL) protestierten. Genau genommen erfolgte die akustische Zurückhaltung bereits über eine Minute früher. Und das aus gutem Grund: Skrzybski sorgte mit einem künstlichen Schuss aus 58 Metern ins Tor der Gäste für große Begeisterung im Stadion.

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Ein Kickertisch vor einem Fußballmotiv © Colourbox Foto: Pressmaster

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Vorausgegangen war ein Eckball der Niedersachsen. Kiels Tom Rothe köpfte den Ball aus dem eigenen Strafraum in den Lauf von Skrzybski auf dem rechten Flügel, der 31-Jährige schoss kurz vor der Mittellinie. Der Ball segelte über den zuvor aufgerückten und nun eilig zurückeilenden BTSV-Keeper Ron-Thorben Hoffmann ins Tor – 1:0 für den KSV (11.). Für Skrzybski war es der zweite Traumtreffer dieser Art in dieser Saison. Anfang September war er bei einem Der Schuss aus 40 Metern wurde in Paderborn zum Matchwinner für Kiel.

Kaufmann glich nach einem Konter für Braunschweig aus

Braunschweig versteckte sich nicht und hatte die eine oder andere gute Chance, doch die Konstanz fehlte lange Zeit. Das änderte sich in der 43. Minute: Diesmal verwandelte sich eine Ecke in einen Bumerang für Kiel. Nachdem der Schuss von Finn Porath geblockt wurde, schalteten die Gäste schnell um. Philippe zog über die rechte Außenbahn ab und passte den Ball in die Mitte an der Strafraumgrenze, wo Kaufmann zum 1:1 abschloss. Dies bedeutete auch die Pause.

Philippe bringt Eintracht-Fans zum Jubeln

Elf Minuten nach Wiederanpfiff hatte der Abstiegskandidat die Wende gedreht. Nach einem weiten Einwurf von Kaufmann und drei Kopfbällen der Gäste im Holsteiner Strafraum fand der Ball schließlich den Weg zu Philippe, der per Fuß zum 2:1 für die Eintracht traf (56.). Kurz darauf lief es für den Tabellenvorletzten fast besser: Anton Donkor verfehlte mit seinem Kopfball nur knapp das Kieler Tor (60.).

Die Eintracht war dem dritten Tor noch näher als Kiel dem Ausgleich. Beinahe hätte Philippe den Ball durch die Beine von Holstein-Keeper Timon Weiner schießen können (72.). Wenig später brachte der agile Philippe den Ball ins Tor der Gastgeber, doch wegen einer ganz leichten Abseitsstellung wurde der Treffer per Videobeweis nicht anerkannt (80.).

Kiels Becker vergibt die Topchance

Aus Holstein kam lange Zeit wenig. In der ersten Minute der Nachspielzeit bot sich die beste Chance zum Ausgleich: Timo Becker scheiterte jedoch mit einem Kopfball aus vier Metern an Hoffmann. Genau wie Shuto Machino kurz darauf mit dem Fuß. Letztlich gelang es der Eintracht, einen knappen Vorsprung über die Zeit zu halten; Es war bereits der dritte Dreier in Folge in der zweiten Liga. Auf der anderen Seite ist Kiels Siegesserie gebrochen.

18. Spieltag, 19. Januar 2024, 18:30 Uhr

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Holstein Kiel

1

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Braunschweig

2

Tore:

Holstein Kiel:
Weiner – Ivezic (60. Sterner), Erras, Kleine-Bekel (73. Komenda) – T. Becker, Holtby (81. Mees), M. Schulz (60. Fridjonsson), Rothe – Porath – Machino, Skrzybski (73.). Remberg)

Braunschweig:
R.-T. Hoffmann – Ivanov, Bicakcic (54. Griesbeck), Kurucay – Rittmüller, Krauße (90.+1 Nikolaou), Helgason (76. F. Krüger), Donkor – Gómez (76. Tauer), F. Kaufmann – Philippe (90. +1 Ujah)

Zuschauer:
15034 (ausverkauft)

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 19.01.2024 | 23:03 Uhr

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