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Skispringen in Zakopane: Stephan Leyhe und Andreas Wellinger sichern dem DSV-Team den Podiumsplatz

Stand: 20. Januar 2024 17:53 Uhr

Trotz eines schwachen Starts belegten die deutschen Skispringer im Mannschaftswettbewerb dank Andreas Wellinger den dritten Platz. Der Sieg ging am Samstag (20.01.2024) an Österreich, Slowenien wurde Zweiter.

Sebastian Hochrainer

Erstmals in dieser Saison gab es einen klassischen Mannschaftswettbewerb. In Wisla waren im Rahmen der Polen-Rundfahrt Zweierteams im Superteam im Einsatz und Slowenien gewann überlegen vor Österreich und Deutschland. Doch dieses Mal waren wieder vier Springer in zwei Durchgängen erforderlich – Slowenien und Österreich blieben aber die Favoriten. Aber auch das DSV-Team wollte mit Pius Paschke, Karl Geiger, Stephan Leyhe und Andreas Wellinger mitreden.

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Geiger fällt, Leyhe ist überrascht

Allerdings schienen die Aussichten auf einen Sieg zunächst in weiter Ferne zu liegen. Paschke hatte mit 125,5 Metern einen ordentlichen Start, doch Geiger bestätigte anschließend, dass er derzeit außer Form sei. Mit nur 119 Metern verlor das DSV-Team den Anschluss an die Spitze – nach zwei Sprüngen lag es bereits 11,7 Punkte hinter Slowenien und 20 Punkte hinter den führenden Österreichern auf dem fünften Platz.

Es ist schwer, es einfach in Worte zu fassen, weil ich selbst nach den Gründen suche. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft in der zweiten Runde wirklich helfen kann“, sagte Geiger im Sportschau-Interview.

Ein Sieg schien vor allem gegen die ausgeglichenen Österreicher kaum eine Option zu sein, doch Leyhe und Wellinger weckten die Hoffnungen auf einen Podiumsplatz. Leyhe sprang starke 131,5 Meter, Wellinger, der derzeit mit Abstand stärkste DSV-Athlet, sprang 138,5 Meter. Zur Halbzeit bedeutete das den dritten Platz – und Slowenien war mit nur 2,8 Punkten Rückstand in Schlagdistanz, Österreich (15,9 Punkte Rückstand) lag jedoch vorne. “Das Podium ist das Ziel und das sollten wir auf jeden Fall schaffen„sagte Leyhe im Sportschau-Interview.

Wellinger schlägt mit dem letzten Sprung zurück

Mit 132 Metern unterstrich Paschke diese Ambitionen, obwohl er auch knapp 16 Punkte auf den Slowenen Lovro Kos verlor. Allerdings vergrößerte er seinen Vorsprung vor Japan auf 10,8 Punkte und vor Norwegen waren es sogar 14,9 Punkte. Und auch Geiger machte mit 133 Metern seine Hilfsankündigung wahr und vergrößerte den Vorsprung noch einmal. Doch es kam nicht weiter voran, weil Domen Prevc über fünf Meter weiter flog und die Österreicher ohnehin klar in Führung lagen.

Doch dann leistete sich Leyhe mit nur 122,5 Metern einen Fehler und verlor den dritten Platz, Polen und Japan zogen am DSV-Team vorbei. Wellinger musste vor dem letzten Sprung neun Punkte aufholen, um einen Podiumsplatz zu erreichen – doch das gelang ihm tatsächlich. Trotz der schwierigen Bedingungen sprang der 28-Jährige mit 137,5 Metern erneut stark und flog erneut an Polen und Japan vorbei. “Das war wirklich aufregend. Gott sei Dank haben wir es trotzdem geschafft„, sagte Bundestrainer Stefan Horngacher im Sportschau-Interview.

Mehr ging aber nicht mehr, Slowenien fehlten 32,7 Punkte und Österreich sogar 83,8 Punkte. Am Sonntag (21. Januar 2024) endet die Polen-Rundfahrt mit dem Einzelspringen in Zakopane.

Gn DE Sports