Jannah Theme License is not validated, Go to the theme options page to validate the license, You need a single license for each domain name.
Deutschland Nachrichten

„Sexhandel“ unterstützt?: Opfer von Jeffrey Epstein verklagen Deutsche Bank


„Sexhandel“ unterstützt?
Die Opfer von Jeffrey Epstein verklagen die Deutsche Bank

Die Verbindungen zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein werden der Deutschen Bank zum Verhängnis. Nachdem das Geldhaus nach Prozessen Millionen zahlen musste, drohen nun neue Rechtsstreitigkeiten. Amerikaner werfen der Bank „Unterstützung und Komplizenschaft“ bei Epsteins Machenschaften vor.

Die Deutsche Bank sieht sich in den USA mit neuen Gerichtsverfahren wegen ihrer Geschäfte mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein konfrontiert. Mehrere Frauen, die Jeffrey Epstein sexuellen Missbrauch vorgeworfen hatten, warfen dem Geldhaus und JPMorgan Chase vor, finanziell von dem verstorbenen Hedgefonds-Manager profitiert zu haben. Zwei getrennte Klagen wurden bei einem Bundesbezirksgericht in New York mit dem Ziel eingereicht, sie als Sammelklagen einzustufen.

In einer Erklärung der Deutschen Bank hieß es: „Wir halten diesen Vorwurf für unbegründet und werden unsere Argumente vor Gericht vorbringen.“ JPMorgan lehnte eine Stellungnahme ab.

Deutsche Bank 10:37

Die Namen der Kläger sind in den Gerichtsakten nicht aufgeführt. Sie werfen den Banken vor, Epsteins Menschenhandelspläne zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung – im US-Strafrecht als „Sexhandel“ bezeichnet – mit der notwendigen finanziellen Unterstützung zu unterstützen. Diese „Unterstützung und Komplizenschaft“ verlieh Epstein den Anschein von Legitimität und Sonderbehandlung. Durch ihr Handeln hätten die Banken die Fortsetzung von Epsteins Unternehmen und damit den fortgesetzten sexuellen Missbrauch junger Frauen und Mädchen sichergestellt.

Epstein bekannte sich 2008 schuldig, einen Minderjährigen zur Prostitution gezwungen zu haben. Er wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Er wurde erneut wegen Vorwürfen des Sexhandels festgenommen und beging im August 2019 im Alter von 66 Jahren in Haft Selbstmord. Epstein war von August 2013 bis Dezember 2018 Kunde der Deutschen Bank.

„Es war ein schwerwiegender Fehler, dass wir ihn 2013 als Kunden aufgenommen haben – das hätte nie passieren dürfen“, schrieb Vorstandsvorsitzender Christian Sewing 2020 an Mitarbeiter. Im Juli 2020 reichten Investoren Sammelklagen gegen das Institut ein, die der Bank vorgeworfen wurden falsche und irreführende Aussagen. Die Deutsche Bank musste eine Geldstrafe von 150 Millionen Dollar zahlen. Im September 2022 wurde im Zusammenhang mit dem Fall Epstein und den russischen Oligarchen ein Vergleich in Höhe von rund 26 Millionen US-Dollar gezahlt. Die Deutsche Bank bestreitet jegliches Fehlverhalten.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"