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Scholz enthüllt Vision für Deutschlands Rolle in Europa — RT World News


Berlin wolle zum Garanten für die Sicherheit des Kontinents werden, sagte die Kanzlerin in einem Beitrag für das Magazin Foreign Affairs

Angesichts tektonischer Veränderungen in der Welt müsse Deutschlands Rolle darin bestehen, die Sicherheit Europas zu gewährleisten, schrieb Bundeskanzler Olaf Scholz in einem Artikel für das Magazin Foreign Affairs. Der Beginn der russischen Militäroffensive in der Ukraine sei das Ende einer Ära, sagt er.

Das von Scholz verfasste und am Montag veröffentlichte Stück beginnt mit der Prämisse, dass ein „epochale tektonische Verschiebung“ findet statt, wobei neue Mächte entstehen, um eine multipolare Welt zu gestalten – eine Beobachtung, die Ähnlichkeiten mit den jüngsten Einschätzungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin aufweist.

Deutschland, schreibt Scholz, ist „alles tun, um eine internationale Ordnung auf der Grundlage der Prinzipien der UN-Charta zu verteidigen und zu fördern.

Als Teil dieser Bemühungen „Die Deutschen wollen der Garant der europäischen Sicherheit werden, den unsere Verbündeten von uns erwarten, ein Brückenbauer innerhalb der Europäischen Union,“ er erklärt.

Nur so kann Berlin laut Kanzlerin „erfolgreich durch die geopolitischen Gräben unserer Zeit navigieren.


Scholz argumentiert, dass Deutschlands eigene Geschichte ihm eine „besondere Verantwortung, die Kräfte des Faschismus, des Autoritarismus und des Imperialismus zu bekämpfen.„ Gleichzeitig ist sich Deutschland als im 20. Jahrhundert jahrzehntelang gespaltene Nation der „Risiken eines neuen Kalten Krieges.

Doch mit dem, was Scholz als zunehmend „Revanchist“ und „imperialistisch„Russland als sein Nachbar, Europa braucht jetzt einen grundlegend anderen Ansatz zur Verteidigung.

Aus diesem Grund konzentriert sich Deutschlands eigene militärische Strategie jetzt auf die „Bedrohungen, denen wir und unsere Verbündeten in Europa begegnen müssen, am unmittelbarsten von Russland,“, sagt die Kanzlerin.

Das Ziel ist eine Bundeswehr, auf die wir und unsere Verbündeten zählen können,“, sagt Scholz. Er erneuerte auch seine frühere Zusage, zu investieren.“zwei Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts zu unserer Verteidigung.

Deutsche Medien behaupteten jedoch am Sonntag unter Berufung auf einen Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, dass das Ziel von 2 % Verteidigungsausgaben bis 2026 unerreichbar bleiben werde.

In dem Stück lobt Scholz auch US-Präsident Joe Biden für „Aufbau und Investition in starke Partnerschaften und Allianzen auf der ganzen Welt“, räumt aber ein „ausgewogen„Transatlantische Partnerschaft“erfordert auch eine aktive Rolle Deutschlands und Europas.

Letztlich sind die Aktionen der NATO „darf nicht zu einer direkten Konfrontation führen“ mit Moskau, betont er, muss aber „weitere russische Aggression glaubhaft abschrecken.