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Sahra Wagenknecht: Kann Ihr Bündnis die AfD bekämpfen?


Strengere Migrationspolitik, Kritik an den USA, aber auch Nähe zur Mittelschicht: Wo das Bündnis Sahra Wagenknecht nach rechts einen Unterschied macht – und wo nicht.


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Christian Leye, Sahra Wagenknecht und Amira Mohamed Ali stellen ihren Verein auf der Bundespressekonferenz vor: Bündnis Sahra Wagenknecht.
© Florian Gaertner/​imago images

„Unserem Land geht es nicht gut. Seit Jahren ignorieren Regierungen die Wünsche der Mehrheit“: Die ersten Sätze des an diesem Montag vorgestellten Gründungsmanifests des Bündnisses Sahra Wagenknecht finden sich in einem Handbuch zur Definition von Populismus. Denn die Fakten sehen anders aus: Ist die deutsche Bundesregierung nicht demokratisch, also mehrheitlich gewählt, und ist das Kanzleramt nicht erst vor zwei Jahren nach dem Willen dieser Mehrheit von der CDU zur SPD gewechselt?

Wagenknecht und ihren Kollegen scheint das egal zu sein; Sie haben die Gesellschaft und die politische Elite schon lange als von zwielichtigen Akteuren durchsetzt wahrgenommen. So lassen sich zumindest die letzten Zeilen des fünfseitigen Manifests interpretieren: Das „Bündnis Sahra Wagenknecht – für Vernunft und Gerechtigkeit“, heißt es, setze sich für ein Land ein, in dem „nicht Betrüger und Zocker gewinnen, sondern die.“ die sich Mühe geben und gute, ehrliche und solide Arbeit leisten.“


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