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„Rough, grausam, unsensibel“: Queen-Mum-Biograf greift „The Crown“-Autoren an

„Rau, grausam, unsensibel“
Die Biografin von Queen Mum greift die Autoren von The Crown an

Die umstrittene fünfte Staffel der Netflix-Serie „The Crown“ steht in den Startlöchern. Im Vorfeld der Sendung wurde die Kritik jedoch immer heftiger. Nun hat der offizielle Biograf der Mutter von Elizabeth II. massive Vorwürfe gegen die „ekelhafte Serie“ erhoben.

Die fünfte Staffel der Netflix-Serie „The Crown“ startet am 9. November und die Kritik an den dortigen Darstellungen wird von Tag zu Tag massiver. Nun hat sich ein echter royaler Insider zu Wort gemeldet: William Shawcross, der offizielle Biograf von Queen Mother Elizabeth Bowes-Lyon (1900-2002), attackiert in der „Daily Mail“ insbesondere Peter Morgan, den Autor von „The Crown“: „Nichts ist ihm heilig.“ Morgan machte seine Verachtung für die verstorbene Königin sehr deutlich.

Es sei eine „ekelhafte Serie“, die die Öffentlichkeit belüge und der königlichen Familie „unglaublichen Schaden“ zufüge. Die dortigen Darstellungen seien „roh, grausam und völlig unsensibel“. Zuletzt wurden Bilder veröffentlicht, die heimlich von der Schießerei auf einem stillgelegten Luftwaffenstützpunkt aufgenommen wurden.

Es zeigt den nachgestellten Trauerzug nach dem Tod von Prinzessin Diana (1961-1997). Wie in Wirklichkeit sind die trauernden Söhne Prinz William und Prinz Harry – damals 15 und 12 Jahre alt – hinter dem Sarg zu sehen, die mit gesenktem Kopf neben ihrem Vater, dem heutigen König Charles III.

Unfalltod von Diana – mit expliziten Bildern?

Die Dreharbeiten sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Diese sollen in den nächsten Tagen in Paris fertiggestellt werden. Auch diese nicht vorhandenen Szenen sorgten bereits für Unmut. Dianas Unfalltod wird in der französischen Hauptstadt nachgestellt. Aber wie genau? Mit expliziten Bildern? Ein Netflix-Sprecher gab Entwarnung: Der genaue Zeitpunkt des Unfalls werde nicht gezeigt.

Hauptkritikpunkt an der Serie sind die fließenden Übergänge zwischen Realität und Fiktion. Die Autoren erheben ausdrücklich nicht den Anspruch, eine historisch korrekte Serie zu erstellen. Der Rahmen und die Charaktere seien historisch dokumentiert, aber es gebe durchaus Raum für Fiktion und Drama, so der Tenor.

Aber: Kritiker bemängeln, dass bei den Zuschauern der Eindruck entsteht, das Gezeigte sei so passiert. Davor sollte zumindest eine Texttafel warnen, die vor den Trailer geschaltet wurde. Darin heißt es: „Diese von wahren Ereignissen inspirierte Dramaserie erzählt die fiktive Geschichte von Queen Elizabeth II und porträtiert die politischen und persönlichen Höhen und Tiefen ihrer Regierungszeit.“

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