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Rammstein-Keyboarder wirbt für Umweltschutz |  Musik |  DW


Vater und Tochter sitzen allein in einem unterirdischen Bunker und streiten darüber, wie es dazu kommen konnte: Mimi macht ihren Vater, den Keyboarder der Band Rammstein, dafür verantwortlich, dass „die Welt da oben kaputt ist“. Sie vertritt die junge Generation und wirft der Generation ihrer Eltern vor, nicht genug gegen die Umweltzerstörung getan zu haben. Musiker Christian „Flake“ Lorenz hingegen steht stellvertretend für eine Generation, die sich ihrer Verantwortung für die Welt nicht bewusst zu sein scheint.

„Jetzt sitzen wir hier zehn Meter unter der Erde in einem Bunker und kommen hier nicht raus“, sagt Mimi. Ihr Vater versucht sich zu rechtfertigen. Doch seine Tochter lässt sich nicht beirren – und verweist auch auf die vielen Tourneen: „Du mit deiner Band, die ganze Zeit auf Tour, mit deinen fetten Shows, diesen tausend Trucks – und wofür? Damit die ganze Welt die Scorpions live sehen kann.“ .“ „Flake“ korrigiert seine Tochter, „ich habe für Rammstein gespielt, nicht für Scorpions“, muss sich aber ansonsten ihren Argumenten geschlagen geben.

Besser fürs Klima: Mehrweg statt Einweg

Ziel des Videos ist es, auf das Problem der Verschmutzung durch Einwegbecher aufmerksam zu machen. „Allein in Deutschland werden jedes Jahr zwei Milliarden Becher weggeworfen. Das war krank!“ sagt Mimi.

Wie klimaschädlich sind Rammsteins pompöse Live-Shows? Keyboarder „Flake“ ist selbstkritisch

Nach dem Gespräch zwischen Vater und Tochter heißt es in dem Video, das in Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtreinigung (BSR) entstanden ist: „Jetzt Mehrweg nutzen und die Umwelt schonen. Es ist einfacher als gedacht!“ Schließlich schaut Mimi direkt in die Kamera und sagt: „Morgen ist es eigentlich zu spät, lass die Tassen besser weg.“

Adaption aus dem Englischen: Paula Rösler