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Pro-Modelle ganz ohne Tasten: Was bereits zum iPhone 15 bekannt ist

Pro-Modelle ganz ohne Tasten
Was ist bereits über das iPhone 15 bekannt

Von Klaus Wedekind

Es gibt interessante Prognosen und Gerüchte zum kommenden iPhone 15. Vor allem die Pro-Varianten könnten nicht nur anders aussehen als bisher, sondern sich auch ganz anders anfühlen. Aber auch bei den Standardmodellen tut sich was – und alle neuen iPhones bekommen eine Änderung.

Zwar dauert es noch rund zehn Monate, bis Apple seine neuen iPhones vorstellt, doch die Entwicklung der Geräte läuft längst und die Produktion wird geplant und vorbereitet. Deshalb gibt es nicht nur Gerüchte um die nächste Generation, sondern auch konkrete Prognosen.

Dynamic Island und USB-C für alle iPhones

Es wird gemunkelt, dass das iPhone 15 und iPhone 15 Plus kaum verändert aussehen werden. Es besteht eine gute Chance, dass sie eine oder mehrere neue Farben und den A16-Chip erhalten, der die aktuellen Pro-Modelle antreibt. Es wäre keine Überraschung, wenn auch Apples Normalos im nächsten Jahr die alte Notch verlieren und die True-Depth-Kamera wie beim iPhone 14 Pro Duo von der „Dynamic Island“ umgeben ist.

Nicht nur, weil der treffsichere Apple-Analyst Ming-Chi Kuo vorausgesagt hat, dass alle kommenden iPhones keinen Lightning-Anschluss haben werden, sondern eine USB-C-Buchse. Marketing-Chef Greg Joswiak sagte dem „Wall Street Journal“, man werde sich der EU-Verordnung zum einheitlichen Ladestandard beugen.

Vorteile mit schnellerem USB-Standard

Apple hatte diesen Schritt wohl ohnehin geplant, da der Anschluss veraltet ist und auf USB-2.0-Niveau stehengeblieben ist, das Datenübertragungen von bis zu 480 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) erlaubt. An USB-C-Buchsen hingegen sind bis zu 40 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) möglich, wobei die schnellste Schnittstelle Thunderbolt sogar von Apple entwickelt wird.

Ein einheitlicher USB-C-Anschluss bedeutet jedoch nicht, dass jedes iPhone 15 eine Turbo-Buchse haben wird. Kuo geht davon aus, dass Standardgeräte bei USB 2.0-Geschwindigkeiten bleiben werden. Bei den Profis erwartet er hingegen mindestens USB 3.2 oder Thunderbolt 3.0 (20/40 Gbit/s). Damit werden sich Apples Top-Smartphones noch stärker von den normalen Geräten unterscheiden, als es ohnehin schon der Fall ist.

iPhone 15 Pro und Pro Max ohne physische Tasten

Und das wird wohl auch beim Design so sein. Ming-Chi Kuo prognostiziert, dass die Pros keine physischen Tasten mehr haben werden, sondern Touch-Oberflächen verwenden werden, um die Lautstärke und die Funktionen des Power-Buttons zu steuern.

Nutzer sollen aber trotzdem das Gefühl haben, echte Tasten zu drücken. Daher werden laut Kuo das iPhone 15 Pro und Pro Max an der linken und rechten Seite der Rahmeninnenseite Vibrationsmotoren (Taptic Engines) haben, die ähnlich wie die Touch ID des iPhone 7 funktionieren sollen 8 und die beiden neuesten SE-Geräte.

Vom Leckerbissen @ShrimpApplePro kommt das Gerücht auf, dass die Pro-Modelle einen Rahmen aus Titan statt Stahl haben könnten, was die Geräte vor allem leichter machen würde. Außerdem sollten die Kanten der Rückseite in den Ecken abgerundet sein. Der Leaker hatte in der Vergangenheit oft Recht, weist jedoch darauf hin, dass seine Informationen sehr vage sind.

Besonders exklusives Periskop-Teleobjektiv

In der Android-Welt gibt es längst Flaggschiffe, deren Telekameras über ein Periskop-Teleobjektiv verfügen, das soll im kommenden Jahr erstmals auch bei den iPhones der Fall sein. Kuo vermutet, dass dies ein besonders exklusives Feature sein wird, das dem iPhone 15 Pro Max vorbehalten ist.

Da auch ein Teleobjektiv mehr Platz benötigt, bei dem der Lichtstrahl mit einem Prisma oder Spiegel im 90-Grad-Winkel umgelenkt wird, konnte es nur in das große Flaggschiff passen. Und weil es etwas exklusiver sein soll als das iPhone 5 Pro, könne es nicht mehr Max heißen, sondern iPhone 15 Pro Ultra, schreibt „Bloomberg“-Experte Marc Gurman.

Kein Comeback von Touch ID

Auch die seit einiger Zeit in der Gerüchteküche brodelnde Rückkehr von Touch ID in Form eines Sensors unter dem Display wird es laut Gurman beim iPhone 15 nicht geben. Laut MacRumors arbeitet Apple stattdessen an einer versteckten Face ID mit einer Under-Display-Kamera. Samsung entwickelt entsprechende Panels. Zunächst soll im kommenden Jahr die nächste Generation des Galaxy Z Fold mit der Technik ausgestattet werden.

Auch Ming-Chi Kuo erwartet für das kommende Jahr eine Touch- oder Face-ID unter dem iPhone-Display. Im Frühjahr geändert Er sagte jedoch voraus, dass Apple weder 2023 noch 2024 eine der beiden Technologien einsetzen werde.