Deutschland Nachrichten

Präsident ordnet Staatstrauer an: Schrecken nach Todesnacht in Seoul

Präsident ordnet Staatstrauer an
Horror nach Todesnacht in Seoul

Mindestens 151 Menschen, darunter 19 Ausländer, sterben während der Halloween-Feierlichkeiten in Seoul in einer Menschenmenge. Präsident Suk-yeol beschreibt den Vorfall als „eine Tragödie und eine Katastrophe, die nicht hätte passieren dürfen“.

Der südkoreanische Präsident Yoon Suk-yeol ordnete am Sonntag eine Staatstrauer an, nachdem während der Halloween-Feierlichkeiten in Seoul 151 Menschen in einer Menschenmenge gestorben waren. Yoon sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung. „Eine Tragödie und Katastrophe, die nicht hätte passieren dürfen, hat sich letzte Nacht im Herzen von Seoul ereignet“, sagte der Präsident in einer Erklärung.

Yoon versprach, dafür zu sorgen, dass ein solcher Unfall nie wieder passiert. In der Nacht von Samstag auf Sonntag drängte sich laut Rettungskräften in einer engen Gasse in Seouls Ausgehviertel Itaewon eine große Menge Nachtschwärmer, bei denen es sich hauptsächlich um junge Menschen und Menschen in den Zwanzigern handelte.

Wie Augenzeugen berichteten, sei daraufhin ein Teil der Menge gefallen, aber immer wieder drängten sich Menschen in die Gasse und begruben die Gefallenen. Laut Feuerwehr könnte die Zahl der Todesopfer sogar steigen. Laut Feuerwehrchef Choi Sung-beom ereignete sich der Vorfall in der Nähe eines Nachtclubs. Insgesamt wurden 82 Menschen verletzt, 19 davon schwer. Unter den Todesopfern sind 19 Ausländer, die unter anderem aus China, dem Iran, Usbekistan und Norwegen stammten.

Der Bürgermeister von Seoul, Oh Se-hoon, befindet sich derzeit auf einer Europatournee, entschied sich jedoch laut Sky News, nach den Nachrichten nach Hause zurückzukehren.

In den sozialen Medien verbreitete Videos zeigten, wie Rettungskräfte und Privatpersonen am Unfallort Erste Hilfe leisteten. Neben Bundeskanzler Olaf Scholz sprach auch US-Präsident Joe Biden sein Beileid aus und schrieb auf Twitter: „Wir trauern mit den Menschen der Republik Korea und wünschen allen Verletzten eine schnelle Genesung.“

Auch andere Staats- und Regierungschefs drückten den Familien der Opfer und der Bevölkerung des Landes ihr Beileid aus. Der Vorfall gilt bereits jetzt als einer der tragischsten Unfälle des Landes.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"