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Deutschland Nachrichten

Pariser Regierung will Raffineriestreik brechen | Aktuelles Europa | DW


Als Reaktion auf einen Streik in französischen Raffinerien und Tanklagern greift die Regierung hart durch. Ministerpräsidentin Elisabeth Borne sagte, sie habe die Präfekten gebeten, das für die Operation notwendige Personal zu verpflichten. „Die Situation ist für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger schwierig und mancherorts sogar unerträglich.“

Betroffen von der Maßnahme ist die Firma Esso-Exxon-Mobil, deren Management am Montag mit zwei Gewerkschaften eine Einigung erzielt hat, die jedoch von einer Mehrheit der Beschäftigten in den Raffinerien nicht unterstützt wird.

Zweistelliger Milliardengewinn

Mit Blick auf den Energiekonzern Total-Energies forderte Borne weitere Verhandlungen. Die Gewerkschaft CGT fordert zehn Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten des Unternehmens, das im ersten Halbjahr einen Gewinn von 10,6 Milliarden Dollar (10,9 Milliarden Euro) gemacht hatte.

Lange Schlangen, hohe Preise: Tankstelle im nordfranzösischen Lille

An Frankreichs Zapfsäulen ist der Treibstoff aufgrund tagelanger Streiks in den Raffinerien lokal knapp, und manchmal gibt es lange Warteschlangen. Besonders betroffen ist der Großraum Paris. Fast einem Drittel der Tankstellen fehlte an diesem Dienstag noch mindestens eine Kraftstoffsorte. Energieministerin Agnès Pannier-Runacher appellierte an die Autofahrer, die Kanister nicht vollzutanken, da dies die Knappheit verschlimmern würde. In mehreren Departements wurde die Steuer auf maximal 30 Liter Kraftstoff begrenzt.

jj/ehl (dpa, afp)



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