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Ostbeauftragte der Bundesregierung – Ostdeutsche in Führungspositionen der Bundesbehörden unterrepräsentiert


Der Beauftragte der Bundesregierung für die DDR, Carsten Schneider (dpa/Bodo Schackow)

Sie machen zwar rund 20 Prozent der Bevölkerung aus, aber nur 13,9 Prozent der Führungskräfte, wie aus einem Bericht hervorgeht, den das Bundeskabinett heute prüft. Schneider sagte der Deutschen Presse-Agentur, nicht nur in Politik und Verwaltung, sondern auch in Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien müssten mehr Ostdeutsche in Führungspositionen kommen. Um dies zu erreichen, schlägt Schneider verschiedene Maßnahmen vor. Unter anderem sollen Bundesbehörden Selbstverpflichtungen eingehen und Auswahlgremien diversifizierter werden.

Für die erstmals erhobene Statistik wurden mehrere tausend Stellen in 93 Bundesbehörden untersucht.

Diese Botschaft wurde am 25.01.2023 im Deutschlandfunk ausgestrahlt.