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Oscars 2023: Das sind die Nominierten | Filme | DW


Die Nominierten für die diesjährigen Oscars wurden am Dienstag (24. Januar 2023) von der Los Angeles Film Academy bekannt gegeben. Mit elf Nominierungen ist der Science-Fiction-Film „Everything Everywhere All at Once“ von Dan Kwan und Daniel Scheinert ein heißer Oscar-Anwärter. In der Königsklasse bester Film muss er sich mit „Nothing New in the West“, „Avatar: The Way of Water“, „The Banshees of Inisherin“, „Elvis“, „The Fabelmans“, „Tár“, „Top Gun: Maverick“, „Triangle of Sadness“ und „The Pronunciation“ (Originaltitel „Women Talking“).

Große Oscar-Hoffnung: „Nichts Neues im Westen“

Das deutsche Antikriegsdrama „Nichts Neues im Westen“ ist für neun Oscars nominiert. Die Inszenierung von Regisseur Edward Berger wurde unter anderem für den Oscar für den besten Film und den Oscar für den besten internationalen Film nominiert. Weitere Nominierungen waren Beste Kamera und Bestes adaptiertes Drehbuch. Erstmals in der Geschichte der Oscars ist eine deutsche Produktion nicht nur in der für fremdsprachige Filme vorgesehenen Kategorie „Bester internationaler Spielfilm“ nominiert, sondern geht auch ins Rennen um den Oscar für den besten Film der Welt Jahr.

Die Oscar-Kategorie für internationale Produktionen hat in den letzten Jahren einige Veränderungen erfahren: 2019 wurde sie von Bester fremdsprachiger Film in Bester internationaler Spielfilm umbenannt. Die südkoreanische Produktion „Parasite“ gewann 2020 neben dem Oscar erstmals auch den Titel des besten Films („Bester Film“) in der internationalen Kategorie.

Auch die irische Tragikomödie „The Banshees of Inisherin“ erhielt neun Nominierungen. Der Film „Elvis“ von Regisseur Baz Luhrman wurde acht Mal nominiert, Steven Spielbergs „The Fabelmans“ sieben Mal.

„Elvis“ hat acht Nominierungen – darunter für den besten Film

Nominierungen nach Kategorie

Im Rennen um den Regiepreis sind Todd Field („Tár“), Dan Kwan und Daniel Scheinert („Everything Everywhere All at Once“), Martin McDonagh („The Banshees of Inisherin“), Ruben Ostlund („Triangle of Sadness“) ) und Alt-Meister Steven Spielberg („The Fabelmans“).

Nominiert für den besten Song sind „Naatu Naatu“ aus dem Film „RRR“ sowie „Applause“ („Tell It like a Woman“), „Hold My Hand“ („Top Gun: Maverick“), „Lift Me Up“ („Black Panther: Wakanda Forever“) und „This Is a Life“ („Alles überall auf einmal“).

In der Kategorie Drehbuch konnten die Filme „The Banshees of Inisherin“, „Everything Everywhere All at Once“, „The Fabelmans“, „Tár“ und „Triangle of Sadness“ die Filmakademie überzeugen.

Oscars 2023: Das sind die Nominierten | Filme | DW

Beide Schauspieler sind nominiert: Colin Farrell und Brendan Gleeson in „The Banshees of Inisherin“

Auch Cate Blanchett, Michelle Williams, Austin Butler und Colin Farrell dürfen auf die Goldtrophäe hoffen. Sie sind unter anderem in den Kategorien Beste Hauptdarstellerin und Bester Hauptdarsteller nominiert. Aber sie müssen noch ein paar Wochen durchhalten.

Unterrepräsentiert: Filmemacherinnen und schwarze Schauspieler

Die Presse reagierte überwiegend positiv auf die vielen überraschenden Nominierungen in diesem Jahr, die sicherlich die inhaltliche Vielfalt des aktuellen Kinos repräsentierten. Aber sowohl Regisseure als auch schwarze Schauspieler sind in diesem Jahr unterrepräsentiert – ebenso wie einige „Veteranen“, darunter Tom Cruise („Top Gun: Maverick“), Jordan Peele mit seinem von der Kritik gefeierten Thriller „Nope“, Brad Pitt (weder als Regisseur noch als a Nebendarsteller) und Paul Dano („The Fabelmans“). Das beklagte das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Die Preisverleihung soll am 12. März im Dolby Theatre in Los Angeles stattfinden. Im vergangenen Jahr sorgte sie mit einem unkontrollierten Gefühlsausbruch des US-Schauspielers Will Smith für Aufsehen. Er schlug Moderator Chris Rock auf der Bühne und wurde deshalb für zehn Jahre von Oscar-Veranstaltungen ausgeschlossen. Moderiert wird die diesjährige Gala von Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel.

Dies ist eine aktualisierte Version des Artikels vom 24.01.2023.

rey/pj/suc/vg (AFP/dpa/APE)