Skip to content
Öl- und Pelletheizungen: Hilfe für andere Heizarten



Exklusiv

Stand: 13.12.2022 10:55 Uhr

Die Ampelkoalition hat sich auf Hilfen für Besitzer von Öl- und Pelletheizungen geeinigt. Ein Papier, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, sieht eine rückwirkende Entlastung vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 vor.

Von Nicole Kohnert, ARD-Hauptstadtstudio

Die Ampelkoalition hat sich auf Härtefallregelungen für Verbraucher geeinigt, die mit Öl oder Pellets heizen. Das geht aus einem Eckpunktepapier hervor ARD-Hauptstadtstudio verfügbar ist, sollen private Haushalte, die mit sogenannten nicht leitungsgebundenen Brennstoffen wie Heizöl, Pellets oder Flüssiggas heizen, rückwirkend vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 finanziell entlastet werden.

Maximal 2000 Euro pro Haushalt

Diese kann im jeweiligen Bundesland beantragt und bearbeitet werden. Verbraucher müssen ab 2022 eine Rechnung einreichen.

Pro Privathaushalt können maximal 2000 Euro ausgezahlt werden. Die Bundesregierung stellt 1,8 Milliarden Euro aus dem sogenannten Wirtschaftsstabilisierungsfonds bereit.

Verbraucher, insbesondere in ländlichen Gebieten

Die einzelnen Bundesländer müssen nun klären, wie die jeweiligen Bundesländer die Hilfen auszahlen werden. Die Härtefallregelung wird im Zusammenhang mit der Gas- und Strompreisbremse eingeführt.

Seit Wochen wird kritisiert, dass Privathaushalte finanziell von Gas- und Stromrechnungen entlastet, beim Heizen mit Öl oder Pellets aber nicht berücksichtigt werden. Gerade im ländlichen Raum dürften viele Verbraucher von dieser Regelung profitieren.