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Im Langlauf-Skisprint der Frauen konnte die Titelverteidigerin Jonna Sundling nicht geschlagen werden. Als der beste DSV -Starter verpasste Coletta Rydzek das Finale knapp.
Vor mehr als 10.000 Zuschauern wurden die ersten Titel beim Nordic Ski World Cup im Granasen Ski Center vergeben. Im Cross-Country-Skisprint der Frauen feierte der Titelverteidiger und Olympiasieger Jonna Sundling den nächsten Weltcup-Erfolg ihrer Karriere. Der Schwede setzte sich unter den Augen von König Karl Gustav vor dem norwegischen Kristine Skistad durch und feierte so den dritten Sprint -Titel in Folge. Sie bekam Silber unter dem Applaus der norwegischen königlichen Familie. Der Schweizer Nadine Fäderdrich wurde ein Dritter ohne königliche Unterstützung. Die 27-jährige Coletta Rydzek war das Achtel der besten Weltmeisterschaftsergebnisse ihrer Karriere.
Die deutschen Cross-Country-Skifahrer hatten bei der ersten Medaillenentscheidung geschwächt. „Quasi, das gesamte Sprint -Team hatte Fieber„“, sagte Cheftrainer Peter Schlickenresser. In der Qualifikation kam Coletta Rydzek trotz gesundheitlicher Probleme kurz vor dem Titelkampf nach 1,4 km im Freien als beste Deutsche mit 9,02 Sekunden hinter der Top -Favoritin Jonna Sundling (Schweden) in neun. (14./+10.93).
Rydzek zuversichtlich im Halbfinale
Im Viertelfinale, die in fünf Läufen mit jeweils sechs Startern stattfanden, waren dann für Hoffmann, Krrrr und Carl End Station. „Es war sehr, sehr eng. Ich hatte taktisch ein wenig Pech und war zu weit zurück„, sagte Carl:“Meine Wettbewerbe kommen immer noch und ich bin glücklich„Rydzek hingegen musste nur den norwegischen Lotta Udnes Weng im Foto -Finish aufgeben und war sicherlich im Halbfinale.
Kein DSV -Läufer im Finale
In den beiden Halbfinalen spielten die beiden am besten jeden Lauf und zwei glückliche Looer. Rydzek gab alles, konnte sich aber in ihrer Rasse nicht durchsetzen und musste sich vom Kampf um die Medaillen als vier am schnellsten verabschieden. „Ich habe heute alles gegeben, aber leider war es nicht mehr möglich„, sagt Rydzek im ZDF-Interview. Die Oberstdorf-Frau hat die kurze Freestyle-Distanz im Halbfinale gelassen, konnte sich aber auf das beste Ergebnis der Weltmeisterschaft ihrer Karriere freuen.
Im Finale der Top Sechs hielt Jonna das Tempo hoch und stürmte weg. Kristine Skistad und Lotta Weng konnten sich jedoch nicht abschütteln. Im Ziel war das Ergebnis klar. Sundling gewann mit 2,13 Sekunden vor dem Skistad. Überraschenderweise drückte Fäderdrich (+2,18) auf das Podium.