Jannah Theme License is not validated, Go to the theme options page to validate the license, You need a single license for each domain name.
Deutschland Nachrichten

Mehrere Tote bei Selbstmordattentaten in Somalia | Aktuelles Afrika | DW


Unter den Todesopfern seien Kinder, teilten Sicherheitskräfte in Mogadischu mit. Laut Sanitätern wurden mindestens 35 Menschen verletzt. Wenig später bekannte sich die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab zu den Anschlägen.

Bei einem weiteren Angriff von Dschihadisten auf ein Hotel in Somalia sind am vergangenen Sonntag mindestens neun Menschen getötet worden. 47 Menschen seien bei dem Angriff in der Hafenstadt Kismayo im Süden des Landes verletzt worden, sagte Jubaland Staatssicherheitsminister Yusuf Hussein Osman. Unter den Opfern waren auch Schüler, die zum Zeitpunkt des Angriffs ein benachbartes Schulgebäude verlassen hatten. Drei Angreifer wurden laut Polizei getötet. Auch die Al-Shabaab-Miliz bekannte sich zu dem Angriff.

Die Explosion vor dem Bildungsministerium richtete schwere Schäden an

Die mit dem Terrornetzwerk Al-Qaida verbündete Miliz kämpft seit 2007 gegen die von der internationalen Gemeinschaft unterstützte somalische Regierung. Ihre Kämpfer wurden aus den großen Städten des Landes vertrieben, kontrollieren aber große Gebiete im Land Zentrum und Süden des ostafrikanischen Landes. Sie verüben häufig Angriffe auf Zivilisten, Regierungsbeamte, Geschäftsleute und Journalisten.

Antwort auf erfolgreiche Militäroffensive?

Die Regierung in Mogadischu führt seit mehreren Monaten eine Militäroffensive gegen Al-Shabaab. Mit der Unterstützung bewaffneter Clans und Zivilisten konnte das somalische Militär in letzter Zeit große Gebietsgewinne erzielen. Somalia am Horn von Afrika ist eines der ärmsten Länder der Welt.

Zuletzt hatte der UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi die internationale Gemeinschaft zu mehr Hilfe für die Menschen am Horn von Afrika aufgerufen. Nach einem Besuch in Somalia und Kenia betonte Grandi, dass die Menschen unter Konflikten und der Klimakrise leiden. Wie das Hilfswerk UNHCR in Genf mitteilte, nähert sich die Zahl der durch die Dürre vertriebenen Menschen in diesem Jahr allein in Somalia der Millionengrenze. Weitere 500.000 Menschen sind vor Gewalt geflohen. Somalia erlebt die schlimmste Dürre seit 40 Jahren.

kle/hf (afp, dpa, ape, rtr, epd)



Schaltfläche "Zurück zum Anfang"