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Manuel Neuers Weg zum EM-Ziel ist klar – das ist der Grund


Manuel Neuers Weg zum EM-Ziel ist klar – das ist der Grund

Das Comeback von Manuel Neuer im deutschen Tor bei der Heim-EM wird immer wahrscheinlicher. Marc-André ter Stegen, der ewige Schattenmann des langjährigen Kapitäns, muss sich einer Rückenoperation unterziehen – und so könnte Neuer wieder ins Licht der Öffentlichkeit treten.

„Die Pause ist natürlich ärgerlich“, schrieb ter Stegen am Dienstagabend auf Instagram, als er die Nachricht verkündete – denn nach Neuers Langzeitverletzung dreht sich die Situation im Kampf um die Nummer 1 plötzlich wieder.

„Nach intensiven Gesprächen mit dem medizinischen Team des Vereins und verschiedenen unterstützenden Experten haben wir uns für einen chirurgischen Eingriff entschieden“, schrieb ter Stegen zu einem Foto, auf dem er im Trikot des FC Barcelona nachdenklich in die Zukunft blickt. Es sei jedoch „die richtige und sichere Entscheidung gewesen, zu den besten Bedingungen für meinen Verein und die Nationalmannschaft zurückzukehren“, fügte ter Stegen hinzu.

Rücken-OP: ter Stegen verliert Zeit im Kampf gegen Neuer

Die Reaktion des DFB erfolgte prompt. „Alles Gute für die Operation, Marc! Wir denken an dich!” stand unter seinem Beitrag. Laut Barca soll die Operation noch in dieser Woche stattfinden, danach werde der Klub eine neue Stellungnahme abgeben.

Spanischen Medien zufolge wird Ter Stegen noch vier bis sechs Wochen ausfallen. Eine Rückkehr ist Anfang bis Mitte Januar möglich – sofern die Operation und die anschließende Reha wie erhofft verlaufen.

Zuletzt betreute ter Stegen das deutsche Tor im Oktober gegen Mexiko. imago/MIS

Zuletzt betreute ter Stegen das deutsche Tor im Oktober gegen Mexiko.

So oder so: Für den 31-Jährigen ist das schon ein Rückschlag auf dem Weg zu seinem Traumziel, bei der EM endlich aus Neuers langem Schatten zu treten. Nachdem der langjährige deutsche Torwartkönig einen komplizierten Beinbruch erlitten hatte, schien sein ewiger Kronprinz bereits bereit für die EURO. Doch Neuer (117 Länderspiele) kämpfte zurück und hielt wie in besten Zeiten durch.

Der Weltmeister von 2014 durfte sogar den EM-Ball überreichen – und zwar in Berlin, wo am 14. Juli das Finale stattfinden wird. Natürlich wolle er dabei sein, sagte Neuer, als Stammtorwart.

Rivale Neuer verfolgt die Situation „völlig entspannt“

Im März, wenn die DFB-Auswahl das EM-Jahr mit Länderspielen in Lyon gegen Vize-Weltmeister Frankreich und daheim gegen die Niederlande eröffnet, dürfte der Münchner wieder beim DFB dabei sein. Bundestrainer Julian Nagelsmann bestätigte dies erst am Samstag am Rande der Gruppenauslosung für die Endrunde. Neuer selbst betonte wenige Tage zuvor, dass er die Lage „völlig entspannt“ verfolge.

rautenpost

Und ter Stegen? Gegen die Türkei (2:3) und Österreich (0:2) wollte er sich eigentlich durchsetzen. Doch dann musste er wegen Rückenproblemen vorzeitig abreisen und verpasste beide Spiele. Stattdessen stand Kevin Trapp im deutschen Tor. Sein letztes Ligaspiel für Barcelona bestritt ter Stegen am 12. November, sein 38. und letztes Länderspiel auf der USA-Reise gegen Mexiko (2:2).

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Nun muss er tatenlos zusehen, wie sich Neuer (37) wieder ins Rampenlicht spielt. So wie er es tat, als der Veteran krankgeschrieben war.

vgzm

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