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Mainz-Trainer mit Pleite-Premiere: Freiburg kämpft um den ersten Ligasieg seit Oktober

Mainz-Trainer mit Pleite-Premiere
Freiburg kämpft um seinen ersten Ligasieg seit Oktober

Der FSV Mainz bleibt am Ende der Tabelle hängen, dennoch gelingt Interimstrainer Jan Siewert noch eine kleine Erfolgsserie. Doch gegen den SC Freiburg setzte sie sich in einem hart umkämpften Spiel durch. Die Mannschaft von Christian Streich beendet ihre Mini-Krise in der Bundesliga.

Der SC Freiburg hat seine kleine Ergebniskrise in der Bundesliga beendet und dem FSV Mainz 05 unter dem neuen Trainer Jan Siewert die erste Niederlage zugefügt. Dank eines Treffers von Michael Gregoritsch (69. Minute) erzielten die Breisgauer vor 30.300 Zuschauern nach vier sieglosen Spielen in Folge ein 1:0 (0:0) und rückten mit 18 Punkten auf den achten Tabellenplatz vor .

Mainz bleibt mit acht Punkten Vorletzter auf einem Abstiegsplatz. Zuvor hatten die 05er unter Siewert, der Anfang November die Nachfolge von Bo Svensson antrat, einen Sieg und drei Unentschieden eingefahren. „Das lässt sich kaum wegstecken“, sagte 05-Sportdirektor Martin Schmidt bei DAZN, „ich finde es unverdient. Da muss man sich fragen: Wie kann man so ein Spiel verlieren? Wir waren nicht effizient genug.“ Er betonte: „Wenn man sah, wie glücklich Christian Streich am Ende war, konnte man sich vorstellen, was das für ihn bedeutete und wie viel Glück sie hatten und wie viel Pech wir hatten.“

Freiburgs Torschütze Gregoritsch freute sich über seinen ersten Saisontreffer in der Bundesliga. „Irgendwie ist der Ball heute durch zwei (Gegner) gegangen, vielleicht wäre er vor zwei Wochen nicht durchgegangen. Ich bin einfach froh, dass es heute so geklappt hat“, sagte der Österreicher.

Ginter muss wegen Übelkeit vorzeitig gehen

Weil Mainz-Torhüter Robin Zentner wegen einer Fingerverletzung ausfallen musste, kam Daniel Batz nach elfeinhalb Jahren zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz zwischen den Pfosten. Sein Debüt feierte der 32-Jährige im Mai 2012 – im Freiburger Trikot. Zunächst rückte SC-Keeper Noah Atubolu in den Fokus. Der 21-Jährige bewahrte sein Team durch einen Kopfball von Ludovic Ajorque (4.) vor dem frühen Rückstand und parierte später stark gegen Brajan Gruda. Kurz zuvor hatte Ajorque erneut die Mainzer Führung verpasst, als er den Ball aus fünf Metern knapp über das Freiburger Tor jagte.

Mitte der ersten Halbzeit hatten die Gäste, die unter der Woche in der Europa League mit 5:0 gegen Olympiakos Piräus geglänzt hatten, ihre ersten Chancen. Der Schuss von Ritzu Doan wurde von Batz verfehlt, der wenig später das Glück auf seiner Seite hatte, als Gregoritsch den Pfosten abschoss.

Zwischen diesen beiden Szenen mussten die Gäste in der temporeichen und unterhaltsamen Partie einen personellen Rückschlag hinnehmen. Innenverteidiger Matthias Ginter musste wegen Übelkeit nach 24 Minuten das Feld verlassen; Für den Nationalspieler wurde Manuel Gulde eingewechselt.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schnupperten die Breisgauer noch einmal an der Führung. Nach einer weiten Flanke kam Gregoritsch vor Batz an den Ball, köpfte ihn aber nur an den Außenpfosten. Auf der anderen Seite rettete Atubolu gegen Sepp van den Berg. So ging es torlos in die Pause.

Nach der Auswechslung machte Mainz Druck, doch der entscheidende Treffer blieb trotz mehrerer Chancen aus. Freiburg kam in dieser Phase kaum aus der eigenen Hälfte heraus und führte keine organisierten Offensivaktionen durch. Die Gästeführung kam daher überraschend. Gregoritsch kam im Strafraum zufällig an den Ball und ließ Batz mit einem Flachschuss ins Eck keine Chance. In der Schlussphase warfen die Hausherren noch einmal alles nach vorne, doch der Ausgleich gelang ihnen nicht.