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Maersk und MSC schlossen 2019 eine Vereinbarung über die gemeinsame Nutzung von Schiffen auf Routen, die ungefähr dazwischen liegen


Die weltgrößten Containerreedereien Maersk und MSC beenden eine langjährige Partnerschaft. Maersk teilte in Kopenhagen mit, dass eine gemeinsame Entscheidung getroffen worden sei, die sogenannte 2M-Allianz im Januar 2025 aufzulösen.

Seit die beiden Unternehmen 2015 den Zehnjahresvertrag unterzeichneten, hat sich viel verändert, sagten Maersk-Chef Vincent Clerc und sein MSC-Kollege Soren Toft. Die Einstellung von 2M ebnet den Weg für beide Seiten, ihre jeweiligen Strategien zu verfolgen.

2M ist ein Ship-Sharing-Abkommen auf Routen wie z. B. zwischen Asien und Europa. Maersk und die in der Schweiz ansässige MSC haben 2015 vereinbart, einen wettbewerbsfähigen Betrieb sicherzustellen.

Der Zentralverband Deutscher Seehafenbetriebe (ZDS) forderte die EU-Kommission auf, klarere Regeln für solche Konsortien zu erlassen. „Letztendlich finden wir es befremdlich, dass die europäische Wettbewerbsbehörde die Zusammenarbeit der beiden Marktführer in der internationalen Containerschifffahrt so lange ungeprüft geduldet hat“, erklärte ZDS-Geschäftsführer Daniel Hosseus. „Wir fordern die Europäische Kommission auf, einen klaren und spezifischen Rechtsrahmen für Konsortien in der Linienschifffahrt zu entwerfen und dann durchzusetzen.“