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Langjähriger Streit und Wagenknecht-Debatte – 13 Vorstandsmitglieder der NRW-Linken Partei ziehen sich zurück


Auch wegen der Kritik an Sahra Wagenknecht wollen 13 NRW-Linke ihr Vorstandsmandat nicht länger behalten (pa/dpa/Michael Kappeler)

In einer gemeinsamen Erklärung von 13 Vorstandsmitgliedern heißt es, die Partei befinde sich in ihrer schwierigsten Situation seit ihrer Gründung im Jahr 2007. Der Bundesvorstand weigere sich jedoch, sich mit den schlechten Wahlergebnissen abzufinden und riskiere, die Partei irrelevant zu machen. Deshalb werdet ihr in einer Woche nicht zur Vorstandswahl kandidieren können.

Hintergrund ist auch der anhaltende Streit um die Äußerungen von Sahra Wagenknecht. Sie hatte nach einer Rede zur Ukraine-Politik im Bundestag auch in der Partei starken Widerstand ausgelöst. Der NRW-Landesverband stand hingegen hinter Wagenknecht, der dort Mitglied ist. Sie sorgte für Aufsehen, als sie die Grünen als „die gefährlichste Partei im Bundestag“ bezeichnete. Fraktionschef Bartsch hatte erklärt, die gefährlichste im Bundestag vertretene Partei sei und bleibe die AfD.

Diese Botschaft wurde am 23.10.2022 im Deutschlandfunk ausgestrahlt.