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Krieg gegen die Ukraine: + Zelenskyj fordert langfristigen Schutz des Getreidekorridors +



Live-Blog

Stand: 02.11.2022 01:33 Uhr

Der ukrainische Präsident Selenskyj fordert den langfristigen Schutz des Getreidekorridors. Bundeskanzler Scholz hat die russischen Vorwürfe einer „schmutzigen Bombe“ gegen den türkischen Präsidenten Erdogan zurückgewiesen. Alle Entwicklungen im Liveblog.

1:33 Uhr

Selenskyj fordert langfristigen Schutz des Getreidekorridors

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen langfristigen Schutz der Getreideexporte seines Landes über das Schwarze Meer gefordert. „Der Getreidekorridor braucht einen zuverlässigen und langfristigen Schutz“, sagte Selenskyj in seiner täglichen Online-Nachricht. Russland müsse verstehen, „dass es eine harte und umfassende Antwort auf alle Maßnahmen erhalten wird, die unsere Lebensmittelexporte stören“, fügte Selenskyj hinzu.

Russland hat am Samstag seine Teilnahme am ukrainischen Getreideexportabkommen ausgesetzt und einen Drohnenangriff auf seine Schwarzmeerflotte auf der annektierten Halbinsel Krim angeführt. Nach Angaben des russischen Militärs erfolgte der Angriff teilweise von dem Schifffahrtskorridor aus, der für den Getreidetransport genutzt wurde.

1:33 Uhr

Scholz weist russische Vorwürfe einer „schmutzigen Bombe“ gegen Erdogan zurück

In einem Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erneut Russlands Vorwürfe zurückgewiesen, die Ukraine bereite den Einsatz einer „schmutzigen Bombe“ vor. Scholz habe die entsprechenden „Vorwürfe Russlands“ als „unbegründet“ zurückgewiesen, teilte das Bundeskanzleramt am späten Abend in einer Mitteilung zu dem Telefongespräch mit. Scholz würdigte auch Erdogans Verpflichtung, die ukrainischen Getreideexporte im Rahmen des Getreideabkommens fortzusetzen.

Scholz und Erdogan seien sich „einig“, dass „Russlands Atomrhetorik“ unverantwortlich sei. Die Bundeskanzlerin und der türkische Präsident hätten sich zudem auf einen weiteren Informationsaustausch in der „aktuellen Sicherheitslage“ verständigt.

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