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Krieg gegen die Ukraine: ++ Makeiev fordert schnellere Hilfe ++


Der neue ukrainische Botschafter in Berlin fordert mehr Tempo bei der deutschen Hilfe für sein Land. Die USA fordern Russland auf, Getreideexporte aus der Ukraine wieder zuzulassen. Alle Entwicklungen im Liveblog.

4:23 Uhr

Die USA kritisieren die Getreideblockade

Die USA haben die neue russische Blockade von Getreideexporten aus der Ukraine kritisiert und die Wiederaufnahme der Lieferungen gefordert. Präsident Joe Biden bezeichnete Russlands Vorgehen als empörend und betonte, dass es den Hunger in der Welt verschärfen würde.

„Russland setzt Lebensmittel wieder als Waffe in dem Krieg ein, den es begonnen hat“, kritisierte US-Außenminister Antony Blinken. Er forderte die russische Regierung auf, das Abkommen über die sichere Durchfahrt ukrainischer Getreidetransporte erneut einzuhalten. Russland kündigte am Wochenende an, das im Juli von der Türkei und der Uno vermittelte Abkommen auszusetzen.

4:23 Uhr

Makejev drängt mit Hilfe auf Geschwindigkeit

Der neue ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksij Makeiev, fordert die Bundesregierung auf, sein Land stärker zu unterstützen. „Wenn ich mir das Vorgehen Deutschlands in diesem Krieg ansehe, denke ich manchmal: Da fährt ein deutscher Sportwagen mit 30 km/h auf der Autobahn“, sagte Makeiev der „Bild am Sonntag“. Anstatt schnell zu liefern, was im Kampf gegen die Russen helfen würde, verbrachten sie Wochen damit, zu erklären, warum die ukrainischen Forderungen nicht erfüllt werden konnten. „Man könnte so viel mehr und so viel schneller machen“, sagte Makeiev.

Makeiev warnte Deutschland auch davor, russische Wehrdienstverweigerer aus Gewissensgründen aufzunehmen. „Junge Männer fliehen, die es nicht bereuen, aber dennoch dem Wehrdienst entgehen wollen, und fahren schließlich in Autokolonnen mit russischen Fahnen durch deutsche Städte“, sagte der Botschafter der Zeitung. Diese seien ein „Sicherheitsrisiko“ nicht nur für Deutschland, sondern „auch für alle jungen ukrainischen Frauen mit ihren Kindern, die diesen Männern am Ende in Flüchtlingsunterkünften gegenübersitzen müssen“.