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Kreml äußert sich zum Schicksal von Nord Stream — RT Business News


Moskau sagte zuvor, der Zeitrahmen für die Reparatur der beschädigten Pipelines sei unklar

Laut Kreml-Sprecher Dmitry Peskov können die russischen Behörden nicht sagen, ob die Gasroute Nord Stream 1 wieder in Betrieb genommen wird.

„Die Frage nach einem Neustart ist technisch“ Peskow sagte am Donnerstag gegenüber Reportern und fügte hinzu, dass der Kreml in dieser Angelegenheit nicht auf dem Laufenden sei.

Am Montag meldete Dänemark Lecks an den Pipelines, nachdem der Betreiber einen Druckverlust sowohl bei Nord Stream 1 als auch bei Nord Stream 2 gemeldet hatte. Dänische und schwedische Behörden sagten später, es habe eine Reihe von Unterwasserexplosionen in der Nähe der Insel Bornholm gegeben.

Die Pipelines waren zum Zeitpunkt der Explosionen noch mit Druckgas gefüllt und werden voraussichtlich bis Ende der Woche in die Ostsee lecken, teilten die dänischen Behörden mit.

Russland, die USA, die EU und Schweden sagen alle, dass die Lecks das Ergebnis einer vorsätzlichen Handlung gewesen sein könnten.

Nord Stream 2 wurde im September 2021 fertiggestellt, ging aber nie in den kommerziellen Betrieb, da Deutschland seine Zertifizierung auf unbestimmte Zeit einstellte, während die Gaslieferungen über Nord Stream 1 Ende August von Russland wegen angeblich technischer Schwierigkeiten aufgrund westlicher Sanktionen gekürzt wurden.

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Die Pipelines stehen seit Beginn des Konflikts in der Ukraine im Mittelpunkt der Energiekonflikte zwischen Moskau und Brüssel. Es wird erwartet, dass die jüngsten Entwicklungen die Energiepreise unweigerlich in die Höhe treiben und die Energiekrise in Europa verschärfen werden.

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