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Skispringen in Titisee-Neustadt

Katharina Althaus gewann den Heimweltcup in Titisee-Neustadt und übernahm damit die Führung im Gesamtweltcup. Für den 26-Jährigen war es der dritte Podiumsplatz und der zweite Sieg im fünften Einzelwettkampf der Saison. Althaus sprang am Sonntag 130 und 137 Meter weit. Karl Geiger wurde Fünfter. Der 29-Jährige sprang 132 und 138 Meter weit. Der Pole Dawid Kubacki, der seine Führung im Gesamtweltcup weiter ausbaute, sicherte sich zum dritten Mal in dieser Saison den Sieg. Als zweitbester Deutscher erreichte Markus Eisenbichler mit Rang neun sein bisher bestes Saisonergebnis. Am Vortag hatten Althaus und Geiger mit Selina Freitag und Constantin Schmid im Mixed-Team-Wettkampf den dritten Platz belegt.

Biathlon in Hochfilzen

Am Ende des zweiten Weltcups der Saison in Hochfilzen verpassten die Deutschen das Podium. Die Damenstaffel musste sich im entscheidenden Stehend Schießen nach zwei Nachladern von Schlussläuferin Denise Herrmann-Wick mit Rang vier begnügen. Im Verfolger schossen die Männer zu schlecht und konnten daher nicht angreifen. Mit dem vierten Sieg in Folge durch den überragenden Norweger Johannes Thingnes Bö wurde Benedikt Doll am Sonntag 18. Die DSV-Läufer beendeten das Rennen im Pillerseetal mit dem Sprinterfolg von Herrmann-Wick am Start und dem dritten Platz in der Herrenstaffel am Samstag.

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Rodeln in Whistler

Mit drei Siegen beim zweiten Weltcup in Whistler haben die deutschen Rennrodler ihren schwachen Saisonstart vergessen. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Mannschaftsergebnis“, sagte Bundestrainer Norbert Loch nach dem Rennen in Kanada. „Ich würde sagen, dass wir nach dem Innsbruck-Wochenende sehr stark und als Mannschaft zurückgekommen sind.“ Einen Tag nach dem 50. Weltcupsieg des dreimaligen Olympiasiegers Felix Loch sicherten sich Toni Eggert und Sascha Benecken den Erfolg im Doppelsitzer vor ihren Teamkollegen und sechsfachen Olympiasiegern Tobias Wendl und Tobias Arlt. Es gab auch einen Saisonerfolg.

Alpines Skifahren

Alexander Schmid bescherte den deutschen Skirennfahrern mit Platz sechs im Riesenslalom von Val d’Isere das beste Ergebnis des Wochenendes. Rund zwei Monate vor der WM in Frankreich präsentiert sich der Allgäuer weiterhin in guter Form. Enttäuschender lief es für die Olympia-Vierte Lena Dürr, die den angestrebten Sieg im Slalom von Sestriere erneut deutlich verpasste. Nach einem zögerlichen zweiten Lauf rutschte der Münchner vom vierten auf den achten Platz ab. Lichtblick: Andrea Filser sprengte mit ihrem zweiten Top-15-Resultat die nationale Weltcup-Norm. Linus Straßer war als 13. im Slalom chancenlos. Die anderen deutschen Starter verpassten am Wochenende die Top 15.

Snowboarden

Stefan Baumeister bescherte Snowboard Germany zum Abschluss des Heimweltcups in Winterberg den ersehnten Podiumsplatz. Der 29-Jährige aus Bad Aibling belegte am Sonntag im Parallelslalom als bester Deutscher den dritten Platz und machte sich frühzeitig Hoffnungen auf die Weltmeisterschaft im Februar. Bei den Damen verpasste Melanie Hochreiter einen Podiumsplatz um neun Hundertstelsekunden und wurde Vierte. Der Sieg ging an die Österreicherinnen Sabine Schöffmann und Alexander Payer. Die dreimalige Gesamtweltcupsiegerin Ramona Hofmeister schied im Achtelfinale aus.

Langlaufen in Beitostölen

Die norwegischen Langlaufteams dominierten den Mixed-Staffellauf in Beitostölen. Lotta Udnes Weng, Mikael Gunnulfsen, Silje Theodorsen und Simen Hegstad Krüger gewannen am Sonntag ihr Heimrennen über 4 x 5 Kilometer vor vier Landsleuten. Der dritte Platz ging an Schweden. Das deutsche Team mit Sofie Krehl, Albert Kuchler, Coletta Rydzek und Janosch Brugger belegte den siebten Platz. Katharina Hennig hatte am Vortag erneut ihre gute Form bewiesen und verpasste als Vierte nur knapp ihren dritten Podiumsplatz des Winters. Bei klirrender Kälte hatte die 26-Jährige 6,5 Sekunden Rückstand auf die Drittplatzierte und die Schwedin Frida Karlsson.

Eiskunstlauf in Turin

Die japanischen Eiskunstläufer dominierten das Grand-Prix-Finale in Turin. Sie gewannen in drei von vier Disziplinen. Bei den Herren feierte das asiatische Land sogar einen Doppelsieg: Weltmeister Shoma Uno siegte vor Sota Yamamoto. Bei den Frauen sprang Mai Mihara (Japan) auf den ersten Platz. Die erst 15-jährige Isabeau Levito (USA) wurde überraschend Zweite. Riku Miura/Ryuichi Kihara erreichten Japans ersten Paarlauf-Erfolg in der Geschichte des Grand-Prix-Finales. Beim Eistanzen waren Piper Gilles/Paul Poirier (Kanada) die Besten. Deutsche Läufer konnten sich nicht für das Finale qualifizieren.