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Klimpkes „extreme Enttäuschung“: Handball-Keeper bereut seinen „ahnungslosen“ Ausraster

Klimpkes „extreme Enttäuschung“
Handball-Keeper bereut seinen „ahnungslosen“ Ausraster

Till Klimpke kommt mit der Nichtnominierung für die Handball-Europameisterschaft im eigenen Land äußerst schlecht zurecht. Beim Deutschen Handballbund sieht er „viele Ahnungslose“ am Werk. Jetzt bereut er seinen Ausraster – und kriecht zu Tode.

Torwart Till Klimpke hat sich mit emotionalen Worten für seinen Rundumangriff auf die Entscheidungsträger im Deutschen Handballbund (DHB) entschuldigt. Am Tag nach seiner scharfen Kritik ließ Klimpke von seinem Verein HSG Wetzlar eine Stellungnahme veröffentlichen, in der er sich „bei den Verantwortlichen des Deutschen Handballbundes und Bundestrainer Alfred Gíslason für meine gestrige Äußerung“ entschuldigte. „Erst heute Morgen wurde mir die Wirkung meiner Aussagen so richtig bewusst“, wird er zitiert.

Nach der 30:36-Niederlage gegen Spitzenreiter Füchse Berlin reagierte der Keeper im DYN-Interview gereizt auf die Frage seiner Nichtnominierung für den 35-Mann-Kader für die Heim-EM im Januar. Beim DHB seien „viele Ahnungslose“ am Werk, sagte er und fügte hinzu: „Ich muss jetzt aufpassen, was ich sage.“ Er bezeichnete die Nominierungsentscheidungen als „politisch motiviert“.

“Das bin ich nicht!”

Einen Tag später sagte er: „Das bin nicht ich! Jeder kennt mich, ich bin ein emotional leistungsorientierter Handballprofi. Die Nichtnominierung für den erweiterten EM-Kader des DHB hat mir das Leben schwer gemacht.“ Klimpke erklärte auch, dass er kürzlich den Verlust seiner Großmutter verkraften musste: „Aber das alles sollte für mich kein Vorwand sein, so etwas zu sagen.“

Auch an Gíslason richtete er einen Appell: „Ich hoffe, dass ich in Zukunft, wenn meine Leistung nachhaltig ist, die gleichen, fairen Chancen wie alle anderen habe, meinen Traum, wieder für Deutschland zu spielen, zu verwirklichen.“ Er betonte: „Vielleicht kann man als Mensch verstehen, dass man in der großen Enttäuschung nach einer Niederlage nach etwas gefragt wird, das einem sehr am Herzen liegt, nämlich für Deutschland zu spielen und vielleicht bei einer Europameisterschaft im eigenen Land.“ „Du sagst etwas, was du nicht wirklich meinst. Deshalb kann ich heute nur sagen, dass es mir unglaublich leid tut und mich verletzt!“

Klimpke fehlte bei Gislasons Kaderbekanntgabe für das Heimturnier (10. bis 28. Januar), stattdessen Joel Birlehm (Rhein-Neckar Löwen), Silvio Heinevetter (TVB Stuttgart), Daniel Rebmann (VfL Gummersbach), David Späth (Rhein-Neckar Löwen) und Andreas Wolff (Industria Kielce) wurden als Torhüter ernannt.