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Klimaschutz: NRW stellt Abgeordneten heißes Wasser ab

Zum Schutz des Klimas
NRW stellt Abgeordneten heißes Wasser ab

Nichts für schwache Nerven: Ab dem 1. Dezember wird in den Büros der Abgeordneten und Mitarbeiter des Düsseldorfer Landtags nur noch kaltes Wasser aus den Hähnen fließen. Ziel sei es, Vorbild in Sachen Klimaschutz zu werden, heißt es in einem Schreiben des Landtagspräsidenten.

Der Düsseldorfer Landtag wird Warmwasser in den Büros von Abgeordneten und Beschäftigten dauerhaft abschaffen. Wie Landtagspräsident André Kuper von der CDU den Abgeordneten schriftlich mitteilte, werden die Durchlauferhitzer ab dem 1. Dezember abgebaut.

Laut Kupers Schreiben, das auch der dpa vorliegt, wurden die Durchlauferhitzer als Energiefresser identifiziert. Ohne sie würde der Landtag jährlich 370.000 Kilowattstunden einsparen. Weil die Durchlauferhitzer aus hygienischen Gründen nicht dauerhaft abgeschaltet werden können, werden sie nun komplett entfernt, so der Landtagspräsident.

Wie Kuper an die Abgeordneten schreibt, sollen Bewegungsmelder in den Fluren installiert werden. Der Fernwärmeverbrauch soll um 6 Prozent und der Stromverbrauch sogar um 15 Prozent gesenkt werden.

Auf den Dächern des Landtages sollen laut Kuper in den kommenden Jahren Solarzellen installiert werden. Zudem sei das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu sein. Auf diese Weise könne der Landtag zum „Energie-Vorbild“ werden, so Kuper in seinem Brief an die Abgeordneten.

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