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Katze in Finnentrop in Maschine eingesperrt: Peta bietet Belohnung


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Zwischen Chipstüten und einem Sixpack Bier sitzt die Katze, die von drei Teenagern im Automaten eingesperrt wurde. © Björn Dönges

Die von Teenagern in einem Verkaufsautomaten eingesperrte Katze sorgt weiterhin für Aufsehen. Nun hat sich auch die Tierschutzorganisation PETA eingeschaltet.

Update vom 18. August, 10 Uhr: Eigentlich schien die Geschichte der Katze, die offenbar von Jugendlichen in einen Snackautomaten im Finnentroper Stadtteil Fehrenbracht eingesperrt wurde, zu Ende erzählt. Die Katze sei befreit, es gehe ihr gut und nach Angaben des Maschinenführers hätten die Täter Kontakt zu ihm aufgenommen und sollen nun auf einem Sommerfest Zivildienst leisten, berichtet sauerlandkurier.de.

An diesem Freitagmorgen schaltete sich jedoch die Tierschutzorganisation PETA in den Fall ein – und überraschte mit einer Berufung. Für Hinweise, „die zur rechtskräftigen Verurteilung des oder der Verantwortlichen führen“, setzt sie eine Belohnung von 500 Euro aus. „Wer etwas beobachtet oder sonst etwas bemerkt hat, wird gebeten, sich telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail an whistleblower@peta.de an die Polizei oder den Tierschutzverein zu wenden – auch anonym“, heißt es im Rundschreiben der Pressestelle aus Stuttgart , die den Medien flächendeckend hätte mitgeteilt werden sollen.

Die Tierschutzorganisation PETA lobt eine Belohnung von 500 Euro aus

Und weiter heißt es: „Fast täglich registrieren wir Fälle, in denen die Vierbeiner schwer misshandelt werden, und wir setzen uns dafür ein, dass die Täter verurteilt und vor Gericht gestellt werden.“ PETA fordert außerdem harte Strafen für Tierquäler, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Wer wehrlose Tiere quält, darf vor Gewalttaten gegen Menschen nicht zurückschrecken.“

Die Katze wurde in einem Fach dieser XXL-Maschine in Finnentrop-Fehrenbracht eingesperrt.
Die Katze wurde in einem Fach dieser XXL-Maschine in Finnentrop-Fehrenbracht eingesperrt. © Tomba

Inwieweit die Medienvertreter von PETA bemerkten, dass sich die Täter offenbar bereits beim Maschinenbesitzer gestellt hatten, bleibt unklar und kann zumindest bezweifelt werden. Doch obwohl sich die Täter vermutlich gemeldet haben, ist der Fall rechtlich noch nicht geklärt. Die Polizei ermittelt in dem Fall jedenfalls noch, sagte Esther Schöttke von der Kreispolizeibehörde Olpe an diesem Freitagmorgen auf Anfrage von sauerlandkurier.de, ohne näher darauf einzugehen.

Björn Dönges, der Besitzer der Maschine, mit der die Täter Kontakt zu ihm aufgenommen haben, kann den Aufruhr, den die Tierschutzorganisation PETA nun macht, nicht nachvollziehen. Bitte verlassen Sie jetzt die Kirche im Dorf, sagt er auf Nachfrage unserer Redaktion. Es war nur ein alberner Jungenstreich von „normalen Teenagern“. Dönges meint, die Tierschutzorganisation Peta sollte sich lieber um wirklich wichtige Fälle kümmern.

„Tierquälerei!“ Katze in Snackautomat eingesperrt – Jugendliche stellen sich

(Erstmeldung) Als Björn Dönges, der Besitzer des Snackautomaten im Finnentroper Stadtteil Fehrenbracht, von dem Streich eines Besuchers seines Automaten erfuhr, war er fassungslos. Eine grau getigerte Katze saß hinter einer der Glasscheiben – im Fach Nummer 344, unter einer Tüte Chips mit orientalischem Geschmack, über den Peperoni-Chips und neben dem Sixpack Bier für 7,50 Dollar. Katze in Automaten eingesperrt, der normalerweise Snacks, Grillzubehör und Pellets verkauft.

Solche Snacks und Getränke sind normalerweise die Produkte, die man im XXL-Automaten am Sauerland-Radring an der Grenze des Kreises Olpe zum Kreis Hochsauerland finden kann. Außerdem kann man hier in der Regel Grillzubehör und Pellets kaufen – aber natürlich keine lebenden Katzen.

Unmittelbar nachdem die Frau den Besitzer von Dönges informiert hatte, eilte der Unternehmer zum Automaten, um die gutgläubige und nicht scheue Katze sofort aus ihrem Gefängnis zu befreien. Ihr Selbstvertrauen ist der Katze offensichtlich zum Verhängnis geworden. Sie muss mindestens eine Nacht in dem Abteil gesessen haben, nachdem die Täter sie dort hineingesteckt und praktisch gegen die Tüte Chips eingetauscht hatten, die sie gekauft hatte.

„Hoffentlich bleibt dieser Fall ein Einzelfall, denn beim Tierschutz hört der Spaß auf“, wird Besitzer Björn Dönges auf der Website des Dorfes zitiert, die als erste über den Fall berichtet hat.

Tatsächlich ereignete sich die Tat viel früher – am Abend des 4. August. Doch erst jetzt hatten Dönges und die Website des Dorfes den Fall öffentlich gemacht. Seitdem ist das Medieninteresse enorm. Große Fernsehsender wie ARD, RTL oder Sat 1 berichten über die Geschichte Finnentrops, ebenso wie zahlreiche Zeitungen.

Katze in Maschine eingesperrt: Täter müssen nun beim Sommerfest helfen

Nach Veröffentlichung der Tat gab Björn Dönges den Tätern die Möglichkeit, sich innerhalb einer Woche zu stellen, andernfalls werde die Polizei angezeigt. In diesem Zusammenhang stellte er auch klar, dass es sich hierbei nicht um ein Kavaliersdelikt handele. „In Deutschland wird jeder, der einer Katze Schaden oder Leid zufügt, mit einer Geld- oder Gefängnisstrafe belegt.“

Nach diesem Anruf gaben die drei jungen Leute auf. Als Strafe werden sie nach Informationen von sauerlandkurier.de verpflichtet, beim Sommerfest bzw. Tag der offenen Tür des BSD Forst am 16. und 17. September mitzuhelfen. Der Erlös des Sommerfestes kommt einem wohltätigen guten Zweck zugute, nämlich dem Tisch in Finnentrop und der Delphintherapie für einen kranken Jungen. (Mitarbeit: Josephin Schüttler)

Auch tierisch: Ein Assistenzhund rettet kein Leben. Mit unsicherem Gang schleppt sich die junge Frau zu ihrem Sofa und muss sich dort sofort hinlegen. Um einem drohenden Zusammenbruch zu entgehen, sagt sie mit ruhiger Stimme: „Nami – bring Blau.“

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