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Karies vorbeugen: So entsteht Karies – und so beugen Sie ihr vor


Arten von Karies

Es gibt verschiedene Arten von Karies, je nachdem, wie viel Zahnstruktur die Bakterien bereits zerstört haben. Bei initialer Karies ist die Oberfläche bei anfänglicher Entkalkung noch intakt, während bei etablierter Karies die Oberfläche defekt ist. Je nachdem, welche Zahnschichten betroffen sind, werden Unterarten unterschieden:

  • Caries superficialis: Defekt im Zahnschmelz (oberste Schicht des Zahns)
  • Caries media: Der Defekt reicht bis zum Dentin (zweite Zahnschicht)
  • Caries profunda: Karies in allen Schichten bis hin zur Zahnpulpa, die auch Nerven enthält
  • Caries sicca: Sonderform. Die Karies ist zum Stillstand gekommen

Warum habe ich plötzlich viel Karies?

Es gibt mehrere Faktoren, die zu einer plötzlichen Zunahme von Karies führen können. Das beinhaltet:

  • Zuckerreiche Ernährung: Süße Speisen und Getränke fördern die Entstehung von Karies. Vor allem Haushaltszucker (Saccharose), Dextrose (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose) können von Kariesbakterien leicht verwertet werden und so indirekt die Zähne schädigen.
  • Mangelhafte Mundhygiene: Zähneputzen reduziert die Anzahl der Bakterien im Mund. Bei schlechter Mundhygiene können sich schädliche Kariesbakterien vermehren.
  • Geschwächtes Immunsystem: Menschen mit einem geschwächten Immunsystem leiden häufig unter Karies. Eine Schwächung des Immunsystems kann beispielsweise bei chronischen Erkrankungen wie HIV oder Diabetes mellitus auftreten.
  • Genetische Faktoren: Aufgrund der genetischen Veranlagung haben manche Menschen tiefe Zahnrillen (Zahnspalten), die einen potenziellen Risikofaktor für Karies darstellen.

Beugen Sie Karies durch die richtige Zahnpflege vor

Die richtige Zahnpflege spielt eine entscheidende Rolle bei der Vorbeugung von Karies. Um Bakterien in Ihrem Mund effektiv zu reduzieren, sollten Sie Ihre Zähne regelmäßig putzen. Nach dem Verzehr von zuckerhaltigen Speisen und Getränken ist das Zähneputzen besonders wichtig, da diese die Entstehung von Karies begünstigen.

Fluoridgel und Desensibilisierungspasten

Einmal pro Woche sollten Sie ein Fluoridgel (12.500 ppm Fluorid) auf Ihre Zähne auftragen. Dadurch wird der Zahnschmelz gehärtet und so Karies vorgebeugt. Überempfindliche Zähne, die schmerzhaft auf Kälte, Hitze oder Berührung reagieren, können mit desensibilisierenden Pasten behandelt werden.

Ernährung zur Vorbeugung von Karies

Auch eine gesunde Ernährung kann dazu beitragen, das Kariesrisiko zu verringern. Süßigkeiten sollten, wenn überhaupt, nur als Nachtisch und nicht zwischen den Mahlzeiten verzehrt werden. Anschließend ist das Zähneputzen wichtig. Auf gesüßte Getränke sollte gänzlich verzichtet werden – bessere Durstlöscher sind Wasser und ungesüßter Tee.

Regelmäßige Zahnarztbesuche

Auch regelmäßige Besuche beim Zahnarzt, ggf. verbunden mit einer professionellen Zahnreinigung, sind ein wichtiger Bestandteil der Kariesprävention. Bei diesen Besuchen können beginnende Karies oder bestehende, durch Karies verursachte Zahnwurzelentzündungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Kann Karies vollständig verhindert werden?

Obwohl es viele wirksame Maßnahmen gibt, um Karies vorzubeugen, ist es leider nicht möglich, Karies vollständig zu verhindern. Karies ist eine bakterielle Infektion und wie bei anderen bakteriellen Infektionen spielen individuelle Risikofaktoren eine entscheidende Rolle. Dennoch können die oben genannten Maßnahmen dazu beitragen, das Kariesrisiko deutlich zu reduzieren.

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