Jannah Theme License is not validated, Go to the theme options page to validate the license, You need a single license for each domain name.

Kälte, dann Sturm und Regen – die Überschwemmungsgefahr steigt

17. Januar 2024, Bayern, M

Das Wochenende bleibt vielerorts eiskalt, bevor am Montag das große Tauwetter mit viel Regen erwartet wird.Bild: dpa / Sven Hoppe

Klima & Umwelt

Josephine Andreoli

Es ist und bleibt ein regelrechtes Auf und Ab: Schnee und eisige Kälte gehen nahtlos über in mildes Schmuddelwetter, mit teils heftigem Regen und Wind bis hin zu orkanartigen Böen. Der Januar macht offenbar, was er will.

Welches Wetter Sie nach gefrierendem Regen und gefährlichem Blitzeis am Wochenende und zu Wochenbeginn erwartet, erfahren Sie hier. Wir werfen einen Blick auf die Prognosen der Experten.

01.01.2024, Bayern, Itzgrund: Ein Möwenschwarm fliegt am Neujahrsmorgen 2024 bei bewölktem Himmel über die überschwemmten Wiesen im Itzgrund. Für die Region sind weitere Regenfälle vorhergesagt.  Foto...

Schmuddelwetter kommt nach Deutschland.Bild: dpa / Pia Bayer

Am Samstag scheint im Norden selten die Sonne, der Himmel ist stark bewölkt, die Temperaturen steigen aber wieder – auf 2 bis maximal 5 Grad, und es weht ein stürmischer Wind aus Westen.

Kaltes Wochenende: Es ist die Ruhe vor dem Sturm

Im Osten und Westen hingegen scheint immer die Sonne, auch wenn zeitweise viele Wolken am Himmel sind. Die Temperaturen liegen zwischen 0 und 3 Grad, wie die Meteorologen von „wetter.net“ berichten.

Allerdings warnen Experten von „wetter.de“, dass es am Morgen eiskalt – und damit zeitweise „sehr rutschig“ werde. Abseits des wolkenverhangenen Nordens herrscht überall Frost, örtlich um die -15 Grad und im Allgäu vielleicht sogar -20 Grad.

Watson ist jetzt auf WhatsApp

Jetzt auf Whatsapp und Instagram: Ihr Watson-Update! Wir versorgen Sie hier auf WhatsApp mit den Watson-Highlights des Tages. Nur einmal am Tag – kein Spam, kein Blödsinn, nur sieben Links. Versprochen! Möchten Sie lieber auf Instagram informiert werden? Hier finden Sie unseren Sendekanal.

Allerdings wird es im Laufe des Wochenendes nicht wirklich schön, vor allem wenn der Wind stärker wird. Im Laufe des Sonntags kommt es auf den Berggipfeln, aber auch an der Nordsee zu ersten Sturmböen. Im restlichen Deutschland ist es, mit Ausnahme des Südostens, nur windig.

Was den Niederschlag betrifft, sind die Wettermodelle noch nicht ganz klar. Laut „wetter.de“ erleben wir im Norden und Nordwesten Regen, der im Landesinneren in Schneefall übergeht. Es kann auch wieder zu gefrierendem Regen kommen, da die Temperaturen wie am Ende der Woche in der Regel bei etwas unter 0 Grad oder leicht darüber liegen. Am Sonntag wird es im Nordwesten und am Oberrhein mit 5 bis 8 Grad allerdings deutlich wärmer.

Orkanböen und Regen: Steigt die Überschwemmungsgefahr wieder?

Am Montag werden die Temperaturen fast schon frühlingshaft – teilweise können es sogar über 11 Grad werden. Im östlichen Bergland wird es mit etwa 5 Grad deutlich kühler. Darüber hinaus wird es in ganz Deutschland windig bis stürmisch mit Sturm- und Orkanböen in den Bergen und an den Küsten.

Und wie immer gilt: Mit dem Unwetter kommt auch der Regen – und zwar in nahezu jedem Winkel Deutschlands. Am wenigsten regnet es in den Ostalpen und am meisten Niederschlag dürfte es in den zentralen und westlichen Mittelgebirgen geben. Hier kann es innerhalb von 24 Stunden zehn bis 30, vereinzelt aber auch bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter geben.

Am Dienstag bleibt es regnerisch und es wird vor allem in den Bergen auftauen. Damit dürfte die Überschwemmungsgefahr wieder zunehmen, wie die Meteorologen erläutern. Es besteht jedoch noch kein Grund zu größerer Sorge; es handelt sich um einen klassischen „Beobachtungsfall“.

In Deutschland zittert es bei Temperaturen von bis zu -20 Grad, am Montag mildere Temperaturen

Auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung von „wetter.net“ sagt auf YouTube, dass die starken Schneefälle „Schnee von gestern“ seien. Und doch: In Deutschland bleibt es – zumindest für das kommende Wochenende – eiskalt und erst dann beginnt das große Tauwetter.

„Aber wer denkt, der Winter sei vorbei, dem sei gesagt: Der dritte meteorologische Wintermonat Februar steht noch bevor“, sagt Jung. Erste Tendenzen der Wettermodelle bestätigen diese Vorhersage: Anfang Februar könnte es nach einer kurzen milden Phase wieder kühler werden.

Der Winter hat Deutschland noch immer fest im Griff, inklusive Gewitter, Eis und Schnee. In manchen Landesteilen rechnen Meteorologen mit bis zu 30 Zentimetern Neuschnee innerhalb von 24 Stunden. Dies könnte zu „erheblichen Verkehrsbehinderungen und Schneebruchgefahr“ führen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt.

Gn DE germ