Jannah Theme License is not validated, Go to the theme options page to validate the license, You need a single license for each domain name.

Irreguläre Migration sinkt durch neue Grenzkontrollen – DW – 25.11.2023


Die Einführung von Grenzkontrollen an der deutschen Grenze zu Polen, der Tschechischen Republik und der Schweiz im vergangenen Monat habe zu einem deutlichen Rückgang der illegalen Migration geführt, berichtete eine deutsche Zeitung am Samstag.

Welt am Sonntag Die Zeitung untersuchte Daten der Bundespolizei, die zeigten, dass es seit dem 16. Oktober weniger als 300 unerlaubte Grenzübertritte pro Tag gab.

Im Vergleich dazu waren es in den 30 Tagen vor Einführung der Kontrollen etwa 700 pro Tag.

Im Zeitraum vor dem 16. Oktober wurden an den Grenzen der drei Länder und nach Österreich, wo seit der Flüchtlingskrise 2015 Kontrollen stattfinden, insgesamt 18.492 illegale Einreisen registriert.

In den 30 Tagen nach dem 16. Oktober sank die Zahl auf 11.029 – ein Rückgang um 40 %.

An der polnischen Grenze gab es einen Rückgang der Versuche, illegal in das Land einzureisen, um 56 % – 2.795 im Vergleich zu 6.411 zuvor.

Die Kontrollen haben die Erwartungen „übertroffen“.

Innenministerin Nancy Faeser informierte letzten Monat die Europäische Kommission, die Exekutive der EU, darüber, dass Deutschland die Kontrollen an den drei Grenzen wieder einführen werde. Seitdem wurde die Richtlinie mehrfach erweitert.

Regeln, die die Wiedereinführung von Grenzkontrollen ermöglichen, sind nicht in die Schengen-Regeln für den grenzenlosen Reiseverkehr der EU integriert.

Sachsens Innenminister Armin Schuster sagte der Zeitung, die Grenzkontrollen hätten „unsere Erwartungen deutlich übertroffen“.

Welt am Sonntag Die Polizei führte einen weiteren Faktor für den Absturz an, nämlich die neuen Grenzkontrollen Serbiens an der Grenze zu Ungarn.

Das Papier stellte fest, dass viele der illegalen Migranten, die diesen Weg in die EU nehmen, geplant hatten, irgendwann nach Deutschland einzureisen.

Von Januar bis September beantragten knapp 234.000 Menschen erstmals Asyl in Deutschland, ein Anstieg von 73 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Viele deutsche Kommunen sagen, dass sie hinsichtlich der Ressourcen für die Unterbringung, Betreuung und Integration von Flüchtlingen an ihre Grenzen stoßen, zumal das Land seit dem Einmarsch Russlands im Februar 2022 derzeit mehr als eine Million Flüchtlinge aus der Ukraine beherbergt.

mm/dj (EPD, Reuters)


dw En