„In Utero“ und „Surfer Rosa“: Der legendäre Musikproduzent Steve Albini ist tot

„In Utero“ und „Surfer Rosa“


Der legendäre Musikproduzent Steve Albini ist tot

Artikel anhören

Diese Audioversion wurde künstlich generiert. Weitere Informationen | Feedback abschicken

Er machte auch selbst Musik. Doch vor allem durch seine Mitarbeit an Nirvanas letztem Album „In Utero“ wurde Steve Albini einem breiten Publikum als Produzent bekannt. Jetzt stirbt er im Alter von 61 Jahren an einem Herzinfarkt.

Der amerikanische Musiker und Produzent Steve Albini ist tot. Er war 61 Jahre alt. Er starb am Dienstag an einem Herzinfarkt in seinem Studio Electrical Audio, bestätigten seine Mitarbeiter gegenüber der auf Musik spezialisierten Nachrichtenseite Pitchfork.

Der 1962 im kalifornischen Pasadena geborene Albini wurde vor allem als Produzent von Alben unabhängiger Bands bekannt, etwa Nirvanas drittes und letztes Studioalbum „In Utero“ aus dem Jahr 1993. Zuvor hatte er bereits „Surfer Rosa“ produziert “ von den Pixies . Das Album, das auch Nirvana-Frontmann Kurt Cobain stark beeinflusste, ist ein Meilenstein in der US-amerikanischen Alternative-Musikszene.

Er produzierte auch Alben von PJ Harvey, Bush, Neurosis und Iggy & The Stooges. Er arbeitete auch mit den Led Zeppelin-Musikern Jimmy Page und Robert Plant zusammen. Albini verfolgte stets das Credo, weniger als Produzent aufzutreten, sondern vielmehr den Sound der Band möglichst originalgetreu einzufangen. Er selbst bezeichnete sich daher eher als Ingenieur, also als Klanggenie, denn als Produzent.

Nach eigenen Angaben war Albini an rund 1.500 Produktionen beteiligt. Nur sehr wenige davon wurden von Mainstream-Plattenfirmen veröffentlicht. Albini selbst kam aus der Punk- und Hardcore-Szene. Er spielte in Bands wie Big Black und Shellac – die Band sollte nächste Woche ihr erstes Album seit 2014 veröffentlichen. Albini war auch ein leidenschaftlicher und erfolgreicher Pokerspieler.

Die mobile Version verlassen