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Deutschland Nachrichten

In London wirbt Gröhe für Bonn als neuen EMA-Standort


Vor allem die technische Kompetenz in unmittelbarer Nähe zum neuen EMA-Standort spreche für die Bundesstadt, sagt Gröhe. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als eine der herausragenden Zulassungsbehörden in der Europäischen Union hat seinen Sitz in Bonn und arbeitet bereits eng mit der EMA bei der Arzneimittelzulassung und Arzneimittelsicherheit zusammen. Mit dem Paul-Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt am Main und dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen in Köln verfügt die EMA in Deutschland über Fachwissen und starke nationale Partner in unmittelbarer Nähe. Das wissenschaftlich und wirtschaftlich gut aufgestellte Umfeld macht Bonn laut Gröhe zu einem starken Standort für die Europäische Arzneimittelagentur.

Als Sonderbeauftragter für die Bewerbung um den neuen Standort wird der ehemalige Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und ehemalige Bundesminister Wolfang Clement weiterhin für Bonn in den europäischen Partnerländern werben.

Victoria Appelbe, Wirtschaftsförderungsbeauftragte der Bundesstadt Bonn, betonte die guten Bedingungen der Stadt für die Familien der EMA-Mitarbeiter: kurze Wege innerhalb der Stadt, ein gut aufgestellter Arbeitsmarkt, im europäischen Vergleich bezahlbarer Wohnraum, internationale Schulen und Kinderbetreuung , vielfältige Naherholungsmöglichkeiten und kulturelle Angebote . Anschließend erläuterte Professor Karl Broich, Präsident des BfArM, wie die Räder der nationalen Zulassungsbehörden und der EMA zum Wohle der Patienten ineinander greifen.

Begleitend zur offiziellen Bewerbung unter dem Motto „Closer to Europe“ zeigen die Website „closer-to-europe.eu“ und ein Magazin, warum Bonn innerhalb Europas ein hervorragender Standort für die EMA ist.

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