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Wirtschaft und Börse

In einem Positionspapier der Initiative „Science goes Copper“ haben 27 Kupferunternehmen


Entwicklung nachhaltiger Materialien und Produktionsmethoden muss gefördert werden / Kupferindustrie und Wissenschaft fordern mehr Unterstützung / Positionspapier veröffentlicht. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Kupferindustrie zu erhalten und Kupfer in seinem Anwendungsspektrum im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung weiter zu stärken, ist neben wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ein verbesserter Zugang zu Forschungsförderung unerlässlich.

Kupfer ist ein wichtiger Baustein für die industrielle Wertschöpfung in Deutschland und Europa. Das Positionspapier betont, dass Wissenschaft und Wirtschaft noch enger zusammenarbeiten müssen, um die Ziele einer kohlenstoffarmen Gesellschaft durch die Entwicklung nachhaltiger Materialien und Produktionsverfahren sowie durch die Optimierung der Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Um noch nachhaltiger und damit zukunftsfähiger zu werden, muss die Förderung von Forschungsprojekten zur Verbesserung von Materialien und Prozessen von den Förderern priorisiert werden.

Die Kupferforschung muss gestärkt werden

Als wichtiges Technologiemetall ist Kupfer von grundlegender Bedeutung für die Weiterentwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft und aufgrund seiner vielfältigen Eigenschaften einer der nützlichsten Werkstoffe.

Trotz jahrelanger intensiver Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Kupferwerkstoffe sind sich die 27 Mitwirkenden des Positionspapiers einig, dass es noch grundlegende Wissenslücken über die weiteren Optimierungsmöglichkeiten durch Kupferwerkstoffe gibt, die es zu schließen gilt. Ein entsprechender Forschungsbedarf muss erkannt und berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Kupferindustrie erhalten bleibt, sondern auch Kupfer in seinem Anwendungsspektrum im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung weiter gestärkt wird.

Als wichtigste Säulen einer gesellschaftsrelevanten Kupferforschung wurden folgende Bereiche identifiziert: Kupferwerkstoffe als Schlüsselmaterialien in der Kreislaufwirtschaft, neue Kupferwerkstoffe und die Weiterentwicklung der Produktionstechnologie in der Kupferindustrie.

Definition von Forschungsprioritäten

Laut der Initiative „Science goes Copper“ erfordern die heutigen gesellschaftlichen Bedingungen nicht nur eine weitere Optimierung im Trendthema Kreislaufwirtschaft, sondern auch die Entwicklung und Etablierung neuer Verfahren und Technologien: Schon während der Entwicklungsphase neuer Materialien, neuer Komponenten und neuer Endprodukte Produkten ist die Recycling- und/oder Reparierbarkeit ein wichtiges Kriterium. Hier besteht dringender Handlungs- und Verbesserungsbedarf.

Auch die Initiierung neuer Werkstoffe ist ein entscheidender Schritt in Richtung Dekarbonisierung: Die hervorragenden Materialeigenschaften von Kupfer ermöglichen ein breites Anwendungsspektrum, doch die Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgeschöpft. Beispielsweise könnten durch ein spezielles Materialdesign technische Eigenschaften gezielt eingestellt und bisherige Eigenschaftsgrenzen erweitert werden. Neue Formen der Energiespeicherung, -transport und -verteilung erfordern auch die Erforschung von Langzeiteigenschaften und der Wechselwirkung mit eingesetzten Materialien.

Kupfer und seine Legierungen gelten aufgrund ihrer Eigenschaften als unverzichtbar für alle Bereiche der Technikwelt. Dementsprechend sind sowohl die primären und sekundären Kupferressourcen selbst als auch die zugrunde liegenden Produktions-, Verarbeitungs- und Recyclinganlagen und -prozesse als unersetzlich anzusehen.

Dekarbonisierung durch neue Materialien

Um die Nachhaltigkeitsziele der Gesellschaft und insbesondere der Europäischen Union langfristig zu gewährleisten, müssen laut Positionspapier auch Herstellungs- und Herstellungsprozesse in der Kupferindustrie untersucht und optimiert werden. Dazu gehören neben der Einbeziehung von Stoffkreisläufen auch die verstärkte Nutzung CO2-neutraler Energieträger, wie beispielsweise Wasserstoff als Energieträger für den hochenergetischen Kupferherstellungsprozess, und die Erforschung weiterer Technologien zur Verbesserung der CO2-Bilanz. Auch hier könnte die Unterstützung durch spezifische Förderlinien zu schnelleren Ergebnissen führen.

Fazit der Initiative „Science goes Copper“: Kupfer wird bisher nicht ausreichend berücksichtigt, sowohl in der öffentlichen Wahrnehmung in seiner Bedeutung als Werkstoff des Fortschritts als auch bei der Vergabe von Fördermitteln. Dies soll sich nun mit der Veröffentlichung des Positionspapiers ändern.

Das Positionspapier ist auf der Website www.kupfer.de abrufbar.

Pressekontakt:

Birgit Schmitz MA Leiterin Kommunikation & Marketing
Telefon: +49 211 239469-13 Fax: +49 211 239469-10 Mobil: +49 172 5851203
birgit.schmitz@kupfer.de

Originalinhalt von: Deutsches Kupferinstitut Berufsverband eV übermittelt durch news aktuell

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